Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 4 September 2014

 

Internationale Aktionstage für die Fünf
Freiheit, die keinen Aufschub duldet

Von heute an bis zum 6. Oktober finden in Kuba und in der Welt zahlreiche Aktivitäten statt, die den Terrorismus verurteilen und die Rückkehr von Gerardo, Antonio und Ramón nach Kuba fordern. Am 12. September jährt sich ihre ungerchte Haft zum 16. Mal.

Amaya Saborit Alfonso

Die Aktionen, die sich in Kuba und der ganzen Welt als Teil der diesjährigen Aktionstage für die Fünf entfalten werden, sind das Ergebnis der Anstrengungen der ganzen Gesellschaft und der Freunde überall auf der Welt.

Fernando Gónzalez Llort, einer der kubanischen antiterroristischen Kämpfer und Vizepräsident des Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP) informierte in einer Pressekonferenz über die wichtigsten Aktivitäten der Aktionstage.

Er sagte: „In diesem Jahr haben alle Organisationen besondere Anstrengungen unternonmmen. Wir möchten, dass jeder seine Ideen und Erfahrungen beiträgt.“

Das Mitglied des Nationalbüros des Kommunistischen Jugendverbandes UJC Joan Cabo Mijares sagte: „Die politischen Organisationen haben eine Anzahl von Vorschlägen gemacht, die nicht nur in der Hauptstadt sondern auch in den Provinzen und Bezirken unseres Landes Widerhall finden werden.“ Es gehe darum, fuhr er fort, die Geschichte der Fünf den Jugendlichen auf eine frischere Art zu vermitteln.

Das breit gefächerte Programm beinhaltet Events wie das heute seit den frühen Morgenstunden im ganzen Land  stattfindende sogenannte „Fairplay für Fabio: 5844 Ballkontakte“ zu Ehren des jungen Italieners, der einem Terrorakt zum Opfer fiel.

Für den 8. September ist das Festival der Neuen Technologien in der Zentralstelle in Havanna und in den 600 Computer-Jugenclubs des Landes vorgesehen. Von dort aus will man 5844 Twits versenden, – das ist die Anzahl von Tagen, die Gerardo, Antonio und Ramón am 12. September eingesperrt sein werden – in denen ihre Freilassung gefordert wird.

Am 11. und 12. September findet im Palacio de Convenciones das X Internationale Kolloquium der Solidarität mit den Fünf statt, zu dem 200 Delegierte aus 49 Ländern erwartet werden. Die Präsidentin des ICAP, Kenia Serrano, sagte, dass das Kolloquium dieses Mal kürzer sei, aber der daraus hervorgehende Aktionsplan sofort in die Tat umgesetzt werden solle. „Wir werden auf die Interaktion mit den sozialen Netzen zurückgreifen können, wir werden den Film „Gerechtigkeit in London“ von Roberto Chile zeigen, wir werden Podiumsgespräche mit den Familienangehörigen der kubanischen Helden und anderer Opfer des Terrorismus durchführen und die Aktivisten der Bewegung für die Freilassung der Fünf werden über ihre Aktivitäten berichten“, fuhr sie fort.

Während all dieser Zeit kommen Leute im ganzen Land zu Kundgebungen zusammen, am 12. September gibt es eine große politisch-kulturelle Veranstaltung auf der Freitreppe zur Universität von Havanna und am 20. September malen alle Kinder des Landes auf dem Asphalt von Plätzen und historischen Orten unter dem Motto: „Die Kinder malen den Frieden“. Auch lassen sie Drachen mit der Forderung nach Freilassung der Fünf steigen.

Es reicht! Nicht eine Minute länger!

„Die Kuba-Solidaritätsgruppen und die Komitees zur Freilassung der Fünf in jedem einzelnen Land haben Aktionen unterschiedlicher Art geplant: „Sit ins“ vor Konsulaten und Botschaften der Vereinigten Staaten, Briefe an Barack Obama und anderes mehr machen deutlich, dass die Bewegung nicht nur auf nationaler sondern auch auf internationaler Ebene eine große Spannweite hat“, sagte Fernando González.

Die Koordinatorin des Internationalen Komitees für die Freilassung der Fünf, Graciela Ramírez, sprach über die Mahnwache vor dem Weißen Haus am 11. 12. und 13. September, einen wichtigen Gedankenaustausch mit Akademikern und Jura-Professoren der Georgetown Universität und Demonstrationen für die Befreiung der Fünf.

Graciela Ramírez sagte: „Dass Ramón, Gerardo und Antonio im Gefängnis sitzen, ist eine Schande für die Menschheit. (...) Es reicht. Wir können nicht zulassen, dass sie eine Minute länger dort bleiben.“

 

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