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Havanna, 3. Oktober 2014

 

CITMATEL klagt Schäden durch US-Blockade an
• Das Unternehmen für Informationstechnologien und Telematische Dienstleistungen wird beim Zugang zu Technologien und dem Export seiner Produkte beeinträchtigt

Lino Luben Pérez

HAVANNA – Das Unternehmen CITMATEL klagte gestern an, dass die Wirtschafts-Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba zu einem Rückstand in seiner Entwicklung führe.

Wir sehen uns ständig mit der Tatsache konfrontiert, dass wir keinen Zugang zu modernen Technologien haben und auch nicht zu bestimmter Software. Ursache dafür sei die anhaltende und wachsende Aggressivität der US-Politik, sagte Beatriz Alonso Becerra, die Direktorin des Unternehmens, AIN gegenüber.

Sie fügte hinzu, dass aus diesen Gründen die Kommerzialisierung der Produkte und Dienstleistungen ihrer Organisation im Ausland sehr limitiert sei. Dies impliziere auch, dass die Möglichkeit, zu einer flexiblen Finanzierung beim Kauf und Verkauf zu kommen, gegen null tendiere.

Dieses ganze antikubanische Gerüst führe zu Rückschlägen im wissenschaftlich-technologischen Prozess von CITMATEL, einer der Körperschaften des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt, das vor 15 Jahren gegründet wurde, sagte die Direktorin.

Wenn dieser schädliche Einfluss nicht wäre, führte sie weiter aus, wären wir angesichts des hohen Niveaus unserer Fächkräfte viel weiter, obwohl wir sie wegen der vorherrschenden Beschränkungen bei Fortbildungen nicht zur Verbesserung ihrer Qualifikation anderswohin schicken können.

Diesbezüglich kritisierte Alonso Becerra, dass ihre Fachleute weder Zugang zu fortschrittlichen Technologien hätten, noch zu Kursen auf Universitätsebene oder an Institutionen von hohem professionellem Niveau, obwohl sie gern dafür bezahlen würden.

CITMATEL gehört zur Unternehmensgruppe INNOMAX des CITMA und verfügt über Exportkapazitäten in der Entwicklung, Produktion und Kommerzialisierung von Computer-Anwendungen, Projekten, Geräten und Hilfstechnik sowie Multimedia-Produktionen u. a.

Kuba wird am 28. Oktober der UNO-Vollversammlung seine Erklärung zum Wirtschafts-, Handels- und Finanzkrieg vorlegen, den die USA gegen die Insel führen, die weiterhin die wachsende Forderung der Internationalen Gemeinschaft ignoriert, dem unverzüglich ein Ende zu setzen.
 

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