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Die Einweihung der Freiheit
• Unsere Helden enthüllen Statue
der Solidarität
Marta Rojas
Am
Montag Morgen nahm ein großer Teil der Bevölkerung
von Jaimanitas in Havannas Bezirk Playa an einem
Ereignis teil, auf das man jahrelang gewartet hat:
Die Einweihung einer allegorischen, den fünf
Antiterroristen gewidmeten Skulptur innerhalb eines
Freiluft Komplexes von Skulpturen José Rodríguez
Fusters, der sich in einen Ort aktiver Solidarität
verwandelt hat.

Die
Fuster-Skulptur, die den Fünf gewidmet ist (Fotos
mit freundlicher
Erlaubnis von Alexis Fuster)
Vor
kaum sechs Jahren erklärte der Keramikkünstler und
Maler das Werk für beendet, aber er weihte es nicht
ein, weil, wie Fidel von Beginn an gesagt hatte, die
Fünf zurückkkehren würden und sie es dann wären, die
es richtig einweihen würden.
So
geschah es. In Anwesenheit der Fünf,
Familienangehöriger und nicht weniger solidarischer
Freunde aus anderen Ländern erfolgte das symbolische
Durchschneiden des Bandes. Die Nachbarn jubelten
ihnen zu, umarmten und küssten Gerardo, Antonio,
René und Fernando. Ramón konnte leider nicht
teilnehmen, aber er ließ durch seine Mitstreiter
eine Dankesbotschaft überbringen.
Eine
Musikgruppe, die bereits bei anderen Anlässen an
Solidaitätsveranstaltungen für die Fünf teilgenommen
hatte, interpretierte nahe der riesigen Statue, die
unsere Fünf symbolisiert, Lieder, die von ihnen
sofort mitgesungen wurden.
Gerardo
erinnerte in einem informellen, aber sehr
emotionalem Gespräch, an die Wichtigkeit der
Solidarität des kubansichen Volkes und der Menschen
in der ganzen Welt. Er sprach von einem der letzten
Besuche, die er von einer Aktivistin der Solidarität
aus Antwerpen, der Lehrerin Katrien Demuynck,
erhielt, die mit ihrem Ehemann Marc Vanderpitte in
Europa zahlreiche Veranstaltungen, Konferenzen und
Symposien für die Fünf durchgeführt und fortwährend
an Veranstaltungen in Kuba und den Vereinigten
Staaten teilgenommen hatte.
Tony
erzählte, dass das einzige, was ihm in den Sinn kam,
als er das erste Mal im „Loch“ (Einzelhaft) war,
darin bestand, Gedichte zu schreiben.
An
diesen bereits unsterblich gewordenen Ort in
Jaimanitas kamen seit dem Tag, als die Fünf 10 Jahre
in Haft verbracht hatten und das Werk fertiggestellt
war, praktisch täglich solidarische Freunde. Sie
nahmen Ansichtskarten der aus Metall und Keramik
bestehenden Skulptur mit nach Hause. Der
beständigste und bewährteste Fotograf auf
Veranstaltungen für die Fünf überall auf der Welt
ist ein US-Amerikaner aus Kalifornien. Er war auch
dort. Zweifellos sind seine Fotos Teil einer
außerordentlichen Geschichte.
Die
Rückkehr der Fünf und diese Einweihung sind ein
weiterer Beweis für den Wert der Solidarität, wenn
es um die gerechte Sache geht.
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