Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 30. Dezember 2014

 

Die Einweihung der Freiheit
• Unsere Helden enthüllen Statue der Solidarität

Marta Rojas

Am Montag Morgen nahm ein großer Teil der Bevölkerung von Jaimanitas in Havannas Bezirk Playa an einem Ereignis teil, auf das man jahrelang gewartet hat: Die Einweihung einer allegorischen, den fünf Antiterroristen gewidmeten Skulptur innerhalb eines Freiluft Komplexes von Skulpturen José Rodríguez Fusters, der sich in einen Ort aktiver Solidarität verwandelt hat.

Die Fuster-Skulptur, die den Fünf gewidmet ist  (Fotos mit freundlicher Erlaubnis von Alexis Fuster)
Die Fuster-Skulptur, die den Fünf gewidmet ist  (Fotos mit freundlicher
Erlaubnis von Alexis Fuster)

Vor kaum sechs Jahren erklärte der Keramikkünstler und Maler das Werk für beendet, aber er weihte es nicht ein, weil, wie Fidel von Beginn an gesagt hatte, die Fünf zurückkkehren würden und sie es dann wären, die es richtig einweihen würden.

So geschah es. In Anwesenheit der Fünf, Familienangehöriger und nicht weniger solidarischer Freunde aus anderen Ländern erfolgte das symbolische Durchschneiden des Bandes. Die Nachbarn jubelten ihnen zu, umarmten und küssten Gerardo, Antonio, René und Fernando. Ramón konnte leider nicht teilnehmen, aber er ließ durch seine Mitstreiter eine Dankesbotschaft überbringen.

Eine Musikgruppe, die bereits bei anderen Anlässen an Solidaitätsveranstaltungen für die Fünf teilgenommen hatte, interpretierte nahe der riesigen Statue, die unsere Fünf symbolisiert, Lieder, die von ihnen sofort mitgesungen wurden.

Gerardo erinnerte in einem informellen, aber sehr emotionalem Gespräch, an die Wichtigkeit der Solidarität des kubansichen Volkes und der Menschen in der ganzen Welt. Er sprach von einem der letzten Besuche, die er von einer Aktivistin der Solidarität aus Antwerpen, der Lehrerin Katrien Demuynck, erhielt, die mit ihrem Ehemann Marc Vanderpitte in Europa zahlreiche Veranstaltungen, Konferenzen und Symposien für die Fünf  durchgeführt und fortwährend an Veranstaltungen in Kuba und den Vereinigten Staaten teilgenommen hatte.

Tony erzählte, dass das einzige, was ihm in den Sinn kam, als er das erste Mal im „Loch“ (Einzelhaft) war, darin bestand, Gedichte zu schreiben.

An diesen bereits unsterblich gewordenen Ort in Jaimanitas kamen seit dem Tag, als die Fünf 10 Jahre in Haft verbracht hatten und das Werk fertiggestellt war, praktisch täglich solidarische Freunde. Sie nahmen Ansichtskarten der aus Metall und Keramik bestehenden Skulptur mit nach Hause. Der beständigste und bewährteste Fotograf auf Veranstaltungen für die Fünf überall auf der Welt ist ein US-Amerikaner aus Kalifornien. Er war auch dort. Zweifellos sind seine Fotos Teil einer außerordentlichen Geschichte.

Die Rückkehr der Fünf und diese Einweihung sind ein weiterer Beweis für den Wert der Solidarität, wenn es um die gerechte Sache geht.

 

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