Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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K U B A

Havanna, 26 September 2014

 

Auszüge aus der Abschlussdeklaration und des X. Internationalen Kolloquium für die Freiheit der Fünf und gegen den Terrorismus

IN der Abschlusserklärung wurde u. a. noch einmal auf folgende Punkte hingewiesen:

Die Fünf wurden wegen Anklagepunkten schuldig gesprochen, die nie bewiesen wurden. Sie wurden willkürlich der Isolationshaft ausgesetzt. Die Forderungen ihrer Rechtsanwälte, den Prozess an einen Ort außerhalb Miamis zu verlegen, wo es keine antikubanischen Vorurteile gibt, die das Urteil der Geschworenen beeinflussen, wurden nicht berücksichtigt.

Das letzte legale Mittel, das den kubanischen Antiterroristen zur Verfügung steht, der Antrag auf Habeas Corpus, wurde der Richterin von der Verteidigung vor vier Jahren vorgelegt und bis jetzt noch nicht beantwortet.

Wir sind Zeuge geworden, dass die internationalen Forderungen nach Gerechtigkeit von zehn Nobelpreisträgern, von Regierungen, Parlamentariern, religiösen und politischen Führern sowie Meinungsführern, der UNO-Gruppe gegen Willkürliche Verhaftungen, Amnesty International, zahlreichen Menschenrechtsorganen, Juristen, Gewerkschaftern und mehr als 6.000 Intellektuellen und Künstlern auf der ganzen Welt, die die Respektierung der Rechte von Gerardo, Ramón und Antonio gefordert haben, nicht beachtet wurden.

Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter sagte im April 2011: „Ich glaube, dass die Inhaftierung der fünf Kubaner keinen Sinn macht; es hat Zweifel in den Vereinigten Staaten wie auch bei Menschenrechtsorganisationen auf der ganzen Welt gegeben. Ich hoffe, dass sie in naher Zukunft freikommen und nach Hause zurückkehren können."

Die Erklärung endet mit dem folgenden Passus:

Gerardo, Ramón und Antonio ihrem Volk zurückzugeben, wäre eine Geste des Respekts gegenüber den Normen des internationalen Rechts und gegenüber den ehrlichen Menschen dieser Welt und würde dem Schaden ein Ende setzen, der den Fünfen und ihren Familien zugefügt wurde. Präsident Obama steht in der Verantwortung zu verhindern, dass dieses kolossale Unrecht immer weiter währt. Dies nicht zu tun, würde ihm internationale Ablehnung eintragen.

Wir werden nie aufhören zu kämpfen!

Nein zum Staatsterrorismus gegen Kuba!

16 Jahre ist zuviel Zeit. Keine Minute länger!
 

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