Die Wirtschaftsblockade der USA ist ein Angriff auf
das Bildungssystem

Die
Beschränkungen, die Kuba duch die Blockade
Washingtons auferlegt werden, beeinträchtigen 22.872
Schüler mit Förderbedarf.
HAVANNA – Die Wirtschafts- Handels-
und Finanzblockade, die die USA Kuba seit mehr als
einem halben Jahrhundert auferlegen, ist ein Angrif
auf das kubanische Bildungssystem.
Bildung ist ein lebenslang
unveräußerliches Recht jedes Kubaners und sie stellt
ein Prinzip der Revolution dar, wie aus Artikel 39
der Verfassung hervorgeht und woran der Bericht mit
dem Titel „Notwendigkeit der Beendigung der
Wirtschafts-Handels- und Finanzblockade der
Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba“
erinnert.
Die US-Blockadepolitik schafft
weiterhin – teilweise unüberwindbare –
Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit im
Bildungsbereich mit anderen Ländern, um Zugang zu
Technologie, Wissen und Unterrichtsmedien zu
erhalten, die nötig sind, um die Qualität des
Erziehungssystems zu verbessern.
Die Fördererziehung verfügt über 982
Lehrwerkstätten zur Vorbereitung der Schüler auf die
vollständige Integration in die Gesellschaft und die
Arbeitswelt.
Trotzdem erschweren die
Restriktionen, die sich aus dieser Haltung
Washingtons ergeben, den Zugang zu Rohstoffen,
Geräten, neuen Technologien, Maschinen, Werkzeugen,
Instrumenten und Materialien für die
Lehrwerkstätten.
Eine solche Situation, heißt es in
dem Bericht weiter, beeinträchtigt 22.872 Schüler
mit Förderbedarf.
Auf dem Gebiet der Informatik im
Bildungsbereich verweigert die Blockade den Zugang
zu den für die Produktion von multimedialen
Lerneinheiten erforderlichen Tools und den Zugriff
auf bibliographische Daten.
Die nötigen Lizenzen dafür müssen
bei US-Firmen bezahlt werden, was durch die
Blockadebestimmungen verhindert wird und Kuba
Millionenverluste beschert.
Die Universität von Cienfuegos hatte
seit 2001 ein akademisches Austauschprogramm mit der
Universität von Tacoma, Washington mit
ausgezeichneten Ergebnissen. Dieses wurde jedoch
unterbrochen, weil die Erneuerung der Lizenz
verweigert wurde.
Der US-Professor Gordon L. Amidon
von der Universität von Michigan und Erfinder des
Biopharmazeutischen Klassifizierungssystems konnte
nicht am 1. Workshop der Biopharmazie und
Bioäquivalenz teilnehmen, der vom 1. bis 5. Juli
2013 in der Universität Marta Abreu in Las Villas
stattfand.
Dem angesehenen Wissenschaftler
wurde die Erlaubnis an der Veranstaltung
teilzunehmen verweigert, wie ein vom kubanischen
Außenministerium verbreiteter Bericht unterstrich. (PL)
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