Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 23 September 2014

 

Die Wirtschaftsblockade der USA ist ein Angriff auf das Bildungssystem

Die Beschränkungen, die Kuba duch die Blockade Washingtons auferlegt werden, beeinträchtigen 22.872 Schüler mit Förderbedarf.
Die Beschränkungen, die Kuba duch die Blockade Washingtons auferlegt werden, beeinträchtigen 22.872 Schüler mit Förderbedarf.

HAVANNA – Die Wirtschafts- Handels- und Finanzblockade, die die USA Kuba seit mehr als einem halben Jahrhundert auferlegen, ist ein Angrif auf das kubanische Bildungssystem.

Bildung ist ein lebenslang unveräußerliches Recht jedes Kubaners und sie stellt ein Prinzip der Revolution dar, wie aus Artikel 39 der Verfassung hervorgeht und woran der Bericht mit dem Titel „Notwendigkeit der Beendigung der Wirtschafts-Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba“ erinnert.

Die US-Blockadepolitik schafft weiterhin – teilweise unüberwindbare – Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit im Bildungsbereich mit anderen Ländern, um Zugang zu Technologie, Wissen und Unterrichtsmedien zu erhalten, die nötig sind, um die Qualität des Erziehungssystems zu verbessern.

Die Fördererziehung verfügt über 982 Lehrwerkstätten zur Vorbereitung der Schüler auf die vollständige Integration in die Gesellschaft und die Arbeitswelt.

Trotzdem erschweren die Restriktionen, die sich aus dieser Haltung Washingtons ergeben, den Zugang zu Rohstoffen, Geräten, neuen Technologien, Maschinen, Werkzeugen, Instrumenten und Materialien für die Lehrwerkstätten.

Eine solche Situation, heißt es in dem Bericht weiter, beeinträchtigt  22.872 Schüler mit Förderbedarf.

Auf dem Gebiet der Informatik im Bildungsbereich verweigert die Blockade den Zugang zu den für die Produktion von multimedialen Lerneinheiten erforderlichen Tools und den Zugriff auf bibliographische Daten.

Die nötigen Lizenzen dafür müssen bei US-Firmen bezahlt werden, was durch die Blockadebestimmungen verhindert wird und Kuba Millionenverluste beschert.

Die Universität von Cienfuegos hatte seit 2001 ein akademisches Austauschprogramm mit der Universität von Tacoma, Washington mit ausgezeichneten Ergebnissen. Dieses wurde jedoch unterbrochen, weil die Erneuerung der Lizenz verweigert wurde.

Der US-Professor Gordon L. Amidon von der Universität von Michigan und Erfinder des Biopharmazeutischen Klassifizierungssystems konnte nicht am 1. Workshop der Biopharmazie und Bioäquivalenz teilnehmen, der vom 1. bis 5. Juli 2013 in der Universität Marta Abreu in Las Villas stattfand.

Dem angesehenen Wissenschaftler wurde die Erlaubnis an der Veranstaltung teilzunehmen verweigert, wie ein vom kubanischen Außenministerium verbreiteter Bericht unterstrich. (PL)
 

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