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Havanna, 21. Oktober 2014

 

Kubas Gesundheitsminister erläutert Strategie seines Landes gegen Ebola

Foto: Ismael Francisco

Der Minister für Gesundheitswesen Kubas, Roberto Morales Ojeda, bezeichnete den Sondergipfel der Bolivarischen Allianz für die Völker unseres Amerikas - Handelsvertrag (ALBA-TCP) als transzendental für unsere Länder, um Sofortmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von Ebola in Lateinamerika und der Karibik zu ergreifen.

Vor den Staats- und Regierungschefs, Leitern der Delegationen und Vertretern internationaler Organisationen machte er Ausführungen zu den Krankheitsmerkmalen und zum Verlauf der Epidemie, die bereits über 4.600 Todesfälle gefordert hat und eine Todesrate von 49,4 % aufweist.

Die am stärksten betroffenen Länder sind Sierra Leone, Liberia und Guinea Conakry, obwohl es auch Fälle in den Vereinigten Staaten, Spanien, Senegal und Nigeria gegeben hat.

Er wies darauf hin, dass das Gesundheitspersonal, das in der ersten Reihe der Konfrontation steht, sehr anfällig ist, so dass eine bessere Vorbereitung in Sachen biologische Sicherheit, Einhaltung von Protokollen und Verfahrenshandbüchern zusammen mit angemessenen Mitteln der Absicherung unabdinglich sind.

Morales Ojeda erklärte die von Kuba entwickelte Strategie, um den Eintritt der Krankheit und, falls nötig, ihre Ausbreitung zu verhindern, die auf Überwachung, Prävention, Aufmerksamkeit und Biosicherheit basiert. An ihr sind alle Bereiche der Gesellschaft beteiligt.

Die Hauptaktionen werden an den Grenzen durchgeführt, um die Einführung der Krankheit aufzuhalten, was zu stärkeren Kontrollen auf Flughäfen, Häfen und Jachthäfen führt. Darüber hinaus werden Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und der diese Bereiche umgebenden Gemeinden getroffen. Eine bereichsübergreifende Arbeit dient der Koordinierung der Bemühungen und der strikten Einhaltung der Überwachung und Kontrolle von Reisenden aus den betroffenen Gebieten.

Parallel dazu sind Maßnahmenprotokolle für Verdachtsfälle und intensive Kontrollmaßnahmen der Ansteckungsherde sowie Maßnahmen für die Schulung der Mitarbeiter und der Bevölkerung angenommen worden.

Er wies darauf hin, dass eine Arbeitsgruppe für die Konfrontation von Ebola geschaffen worden ist, die die nationale und internationale Lage ständig überwacht und mit dem Zivilschutz zusammen arbeitet.

Hinzu kommen die Herrichtung der Gesundheitseinrichtungen und die Anpassung der internationalen Protokolle an die kubanische Realität. Aus diesem Grund wurden die Diagnosekapazitäten am Institut für Tropenmedizin Pedro Kouri (IPK) erweitert. Diese Einrichtung hat eine starke Rolle in der Ausbildung der medizinischen und paramedizinischen Mitarbeiter in der Erkennung und Behandlung von Ebola gespielt. Darüber hinaus trainierte es die an der Antwort Kubas auf den Aufruf der WHO beteiligten Mitarbeiter, das diplomatische Personal, die Kooperanten und anderes kubanisches Personal in den betroffenen Gebieten.

 

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