Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 21. Oktober 2014

 

Allianz für das Leben

Foto: Estudio Revolución

Im Anschluss an die Plenartagung des Außerordentlichen Gipfels der Bolivarischen Allianz für die Völker Amerikas über Ebola traf sich  der kubanische Präsident Raúl Castro zusammen mit anderen Staats- und Regierungschefs, Delegationsleitern und weiteren Persönlichkeiten, die am Gipfel teilgenommen hatten, mit den Mitgliedern der medizinischen Brigaden, die am Dienstag nach Liberia und Guinea Conakry abreisen.

Im Institut für Tropenmedizin Pedro Kouri gab der Gesundheitsminister die Zusammensetzung der neuen Brigaden bekannt
Im Institut für Tropenmedizin Pedro Kouri gab der Gesundheitsminister die Zusammensetzung der neuen Brigaden bekannt

Im Institut für Tropenmedizin Pedro Kouri beschrieb Gesundheitsminister Roberto Morales die Möglichkeit dieses Treffens, wenige Stunden vor der Abreise der Brigaden, als außergewöhnliche Gelegenheit.

Es wurde bekannt gegeben, dass diese neue Gruppe 91 Mitarbeiter umfasst, 53 gehen nach Liberia und 38 nach Guinea Conakry. Alle haben über 15 Jahre Berufserfahrung, 39 von ihnen sind Ärzte, 48 Krankenpfleger, 67 Prozent sind jünger als 50 Jahre.

Zwei der Ärzte, die nach Westafrika abreisen, waren schon in fünf Missionen im Einsatz.

Mehrere Mediziner sprachen über die Erfahrungen, die sie in Ländern wie Nicaragua, Pakistan, Timor-Leste, Haiti und Mosambik gemacht haben.

Haitis Präsident Michel Martelly nutzte die Gelegenheit, um den kubanischen Ärzten zu danken, die seit mehr als einem Jahrzehnt in seinem Land tätig sind.

„Oftmals danken wir den Präsidenten für ihre Gesten und fast nie haben wir die Gelegenheit, uns persönlich bei denen zu bedanken, die diese Hilfe leisten“, sagte er.

Die Besucher besichtigten auch Bereiche der Zentraleinheit für Medizinische Zusammenarbeit im Stadtteil Boyeros, wo das Gesundheitspersonal für die internationalen Missionen vorbereitet und betreut wird.

Hier wurden sie über verschiedene Programme informiert, in denen das kubanische Gesundheitspersonal tätig ist, so das Internationale Kontingent der auf den Umgang mit Katastrophen und großen Epidemien spezialisierten Ärzte, das Umfassende Gesundheitsprogramm von Venezuela und das Programm, das sich psychosozialen und klinisch-genetischen Untersuchungen von Menschen mit Behinderungen widmet.

Der kubanische Präsident erläuterte die Umstände der Entstehung der Lateinamerikanischen Medizinschule; erwähnte die verheerenden Orkane Mitch, George und Katrina und die sofortige Reaktion Kubas sowie die historische Mission in Pakistan nach dem dortigen Erdbeben.

Die Zentraleinheit für Medizinische Zusammenarbeit hat eine besondere Bedeutung, denn von dort kamen die mehr als 50.000 Gesundheitshelfer, die heute in 66 Ländern im Einsatz sind.

 

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