Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 20. Oktober 2014

 

Nicolás Maduro: Die ALBA hat
einen Schritt nach vorn zur Erfüllung
der Pflicht getan

Der Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, sagte am Montag in Havanna, der Sondergipfel der ALBA-TCP über Ebola sei eine rechtzeitige Reaktion und ein Schritt nach vorn des Blocks, um seine Pflicht zu erfüllen und die Völker zu schützen.

„Wenn diese Tagung erfolgreich endet, wenn unsere Teams die Schlussfolgerungen ziehen und Regierungen die Umsetzung überwachen, kann man sagen, dass wir der Krise einen Schritt voraus gegangen sind, die die Menschheit bedroht", sagte der venezolanische Präsident.

Maduro fügte hinzu, dass das Treffen ein gutes Beispiel ist und man der pro-tempore-Präsidentschaft der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) vorschlagen könnte, ein Treffen der höchsten Gesundheitsbehörden einzuberufen, damit die Vorschläge der ALBA-TCP mit der gesamten Region koordiniert werden können.

In Bezug auf die möglichen Ergebnisse des Gipfels, der nach Strategien sucht, um der Bedrohung durch das Ebola-Virus zu begegnen, sagte der südamerikanische Präsident, dass die Antwort des ALBA-TCP präventiv sein müsse.

„Unserer Experten arbeiten bereits und wir werden eine Reihe ihrer Vorschläge überprüfen, Vorschläge mit großem praktischen Sinn, um die Verfahren zu koordinieren, die es uns ermöglichen, unsere Völker zu schützen", sagte er.

Er fügte hinzu, dass dies wichtige Fragen seien, wie ein Kommunikationsnetzwerk und ein Frühwarnungssystem, sowie der Einsatz der neuesten Technologie, um die Gesundheitssysteme zu erhalten, die wiederum die Bevölkerung schützen.

Maduro betonte die Notwendigkeit einer umfassenden und genauen Informationen über Ebola, die über Alarm und TV-Shows hinausgeht, um die Schulen und Landgebiete zu erreichen.

„Wir müssen ein Informationssystem für die Ebola-Prävention aktivieren und auf diese reale Bedrohung vorbereitet sein", fügte er hinzu.

Maduro gratulierte erneut Kuba zu seiner Geste und der sofortigen Maßnahme, Mitarbeiter des Gesundheitsbereichs zu entsenden, die bereits in Sierra Leone tätig sind. „Wir haben die Ankunft der Mediziner als wahre Missionare und Helden verfolgt, die in die Problemzone gegangen sind, um den Armen zu helfen."

Er fügte hinzu, dass die Insel ein weltweites Beispiel für Solidarität und Humanismus sei.

Er dankte der kubanischen Regierung für die Annahme des Vorschlags und der Idee eines sofortigen Treffens der Mitgliedsländer der ALBA-TCP, um diese reale Bedrohung für die Gesundheit unserer Völker zu behandeln.

Er erinnerte an die Idee von Comandante Hugo Chávez, dass die ALBA das Epizentrum eines neuen Szenarios sei, wo es die größte Bereitschaft gebe, sich neuen Herausforderungen gemeinsam zu stellen.

Er erwähnte frühere Aktionen der ALBA, wie die Reaktion auf die Bedrohungen durch die Energiekrise mit Petrocaribe oder auf das Erdbeben in Haiti sowie die Operation Milagro, die über drei Millionen Menschen das Sehvermögen wiedergegeben hat.

„Wir haben Erfahrung im Umgang mit schwierigen Situationen, wir haben gegenseitiges Vertrauen, nicht nur zwischen den Ländern und Regierungen, sondern das Vertrauen, dass wir das erfüllen, was wir uns vornehmen", sagte er abschließend.
 

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