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Havanna, 20. Januar 2014

 

Kuba fordert vor der UNO Verpflichtung zu Frieden und inklusiver Entwicklung

Autor: Prensa Latina

VEREINTE NATIONEN— Kuba forderte am Montag vor dem UNO- Sicherheitsrat eine politische Verpflichtung zum Streben nach Frieden, zur Bekämpfung der tieferen Ursachen der Konflikte und zur Förderung der Entwicklung der Menschheit.

Der kubanische Botschafter vor der UNO prangerte die Androhung von Gewalt gegen souveräne Staaten und die enormen Ausgaben für militärische Zwecke an.
Der kubanische Botschafter vor der UNO prangerte die Androhung von Gewalt gegen souveräne Staaten und die enormen Ausgaben für militärische Zwecke an.

„Frieden und Sicherheit sind nicht machbar ohne nachhaltige, gerechte und umfassende Entwicklung, die allen Menschen und allen Völkern nutzt“, sagte der Botschafter der Insel bei den Vereinten Nationen, Rodolfo Reyes.

Der Diplomat sprach bei einer offenen Debatte des Rates über integrative Entwicklung und deren Bedeutung für die Erhaltung des Friedens, ein Forum, das von der Staatschefin Chiles, Michelle Bachelet, geleitet wurde.

Reyes verurteilte die Anwendung von Gewalt und die Androhung derselben gegen souveräne Staaten, die Anwendung unilateraler Zwangsmaßnahmen und die enormen Ausgaben für militärische Zwecke, einschließlich der für Atomwaffen.

„Die Welt verfügt über die erforderlichen Ressourcen zur Beseitigung von Armut, Unterernährung, Analphabetismus und vieler Krankheiten, die noch immer in vielen Ländern ganze Bevölkerungen dezimieren“, sagte er.

Nach den Worten des kubanischen Botschafters verbrauche das Wettrüsten Ressourcen, die dem Wirtschaftswachstum und der sozialen Wohlfahrt gewidmet werden sollten.

Die Militärausgaben betrugen 1.756 Milliarden Dollar im Jahr 2012, was 2,5% des weltweiten BIP entspricht. Dieses Geld solle zu Aktivitäten umgeleitet werden, die Entwicklung hervorbringen, denn mit den Mitteln, die für Waffen ausgegeben werden, könnten viele der bescheidene Milleniums-Ziele erreicht wurden, sagte er.

In seiner Rede trat Reyes für die Bekämpfung der Armut und Ungleichheit ein, um die Ursachen zu beseitigen, die die Konflikte motivieren und nähren.

Er sagte auch, dass Frieden, Sicherheit und die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts der Völker die Bedingungen für die Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung, Eingliederung, Gleichheit und sozialen Gerechtigkeit verbessern.

„Der größte Beitrag, den der Sicherheitsrat für die inklusive Entwicklung leisten kann, ist, seiner Verpflichtung nachzukommen als uneinnehmbares Bollwerk gegen fremde Besatzung, Aggression und Eroberungskriege; als wahrer Vorkämpfer der Achtung der Souveränität der Staaten, der großen und kleinen (...) zu handeln“, erklärte er.

In Bezug auf die Haltung Kubas zum weltweiten Fortschritt, bestätigte er dessen Entscheidung, weiterhin mit seinen bescheidenen Ressourcen einen Beitrag für den Wohlstand der Völker, insbesondere der Armen, zu leisten.

Die Insel sei der Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit für das Erreichen einer nachhaltigen Entwicklung mit Inklusion und sozialer Gerechtigkeit sowie der Verteidigung des Friedens und der internationalen Sicherheit verpflichtet, sagte er. (PL)

 

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