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Havanna, 19. November 2014

 

Kuba: Null Toleranz für Unrecht

Lissy Rodríguez Guerrero

In Kuba haben Delikte, die im Zusammenhang mit Menschenhandel und sexuellem Missbrauch stehen, höchste Priorität für den Staat und die Zivilgesellschaft Kubas unter Anwendung der Null Toleranz Politik, wie aus dem zweiten Bericht über die strafrechtliche Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen hervorgeht, der auf der Webseite des kubanischen Außenministeriums, Cubaminrex, veröffentlicht wurde.

Kuba ist kein Zielland, Durchgangsland oder Ursprungsland des Menschenhandels, insbesondere des sexuellen Missbrauchs von Kindern, heißt es in dem Bericht über Menschenhandel, der vom Außenministerium vorgestellt wurde. Foto: Pastor Batista Valdés
Kuba ist kein Zielland, Durchgangsland oder Ursprungsland des
Menschenhandels, insbesondere des sexuellen Missbrauchs von Kindern,
heißt es in dem Bericht über Menschenhandel, der vom Außenministerium vorgestellt wurde. Foto: Pastor Batista Valdés

Bei diesen Anstregungen spielen die Generalstaatsanwaltschaft der Republik, die Gerichte, eine Gruppe von Organen der zentralen Staatsverwaltung und NGOs wie der kubanische Frauenverband (FMC) und das Nationale Zentrum für Sexualerziehung (Cenesex) eine entscheidende Rolle.

Der Text führt aus, dass man 2231 Mädchen und Jungen, die im Jahr 2013 Opfer mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs wurden, Schutz gewährte. Das sind 0,09% eines Anteils von Kindern und Jugendlichen, der bei über 2 Millionen liegt. Im gleichen Zeitraum verbreiteten die Kommunikationsmedien Inhalte über „die Entwicklung einer gesunden Sexualität für alle Bürger, ohne dass Frauen, Mädchen und Jungen zu Sexualobjekten werden“.

Außerdem wurden die mehr als 60 Projekte hervorgehoben, die vom Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen entwickelt wurden und die diversen Foren, an denen die Dritte Kommission der Vollversammlung der Vereinten Nationen, der Rat für Menschenrechte und die Kommission für Verbrechensvorbeugung und Strafrecht teilnahmen.

Das sind nur einige Beispiele einer ganzen Anzahl von Aktionen und Maßnahmen, die entwickelt wurden, um „die Vorbeugung zu verstärken, die Aufklärungsquote zu erhöhen, die Urheber schwer zu bestrafen und die Opfer zu schützen“, hieß es in der Mitteilung, die auch auf die wachsende Mitarbeit des Staates als Teil der diversen internationalen juristischen Instrumentarien hinwies, die auf diesem Gebiet unterschrieben wurden.

Die Indikatoren der sozialen Absicherung und der Sicherheit der Bürger wie die Unentgeltlichkeit der Gesundheitsleistungen und der Erziehung, der universelle Zugang zur Kultur, zu Sport und Erholung sowie die notwendigen juristischen Instrumentarien, um den Menschenhandel, die Zuhälterei und andere Formen sexuellen Missbrauchs zu bekämpfen, bilden ein Szenario, das die Bedingungen schafft, um Präventivaktionen zu organisieren und diese Phänomene zu verfolgen.

 

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