Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 18. November 2014

 

Ein Dialog für die Einheit
• Erinnerung an das erste Treffen Fidels mit evangelikalen und protestantischen Führern in Kuba


Lissy Rodríguez Guerrero

Ein Treffen zwischen evangelikalen und protestantischen Kirchenführern Kubas und Miguel Díaz-Canel Bermúdez, erster Vizepräsident des Staats- und Ministerrats, diente nicht nur dazu, an den 30. Jahrestag des Treffens zwischen dem Comandante en Jefe Fidel Castro und Führern des Ökumenischen Rates in Kuba zu erinnern, sondern auch zu einem Meinungsaustausch über die gegenwärtige Lage.

Das Treffen, das Miguel Díaz-Canel mit evangelikalen und protestantischen Führern hatte, diente dazu, an die Rolle Fidels bei der Stärkung der Beziehungen zwischen Kirche und Staat zu erinnern.
Das Treffen, das Miguel Díaz-Canel mit evangelikalen und protestantischen
Führern hatte, diente dazu, an die Rolle Fidels bei der Stärkung der
Beziehungen zwischen Kirche und Staat zu erinnern.

Seit dem ersten Treffen im November 1984, das als Meilenstein in den Beziehungen zwischen Kirche und Staat angesehen wird, wurde die Praxis der systematischen Treffen zwischen allen Religionen und der obersten Führung des Landes zum Arbeitsstil und zum nützlichen Dialog.

Joel Ortega Dopico, Präsident des Kubanischen Kirchenrats, – der größten Institution der ökumenischen Bewegung Kubas – wies auf die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung dieser Beziehungen hin und auf die Rolle, die sie in entscheidenden Momenten der Revolution gespielt hätten, wie bei der „entschlossenen Opposition zur Wirtschaftsblockade der Vereinigten Staaten, beim Kampf für die Rückkehr des kleinen Elián und für die Freilassung unserer fünf antiterroristischen Brüder aus der ungerechten Haft, der sie in den USA ausgesetzt sind“.

Unter den Teilnehmern befanden sich sechs, die bereits auf dem ersten Treffen anwesend gewesen waren. Pastor Raúl Suárez z.B. erinnerte an die damaligen Gespräche und an die Worte Fidels, als dieser sagte: „Wir gehen hier mit der Absicht heraus, für ein besseres Verständnis untereinander zu arbeiten. Ihr bittet die Euren darum, den Sinn unseres Werkes zu verstehen. Ich werde mit den Meinen daran arbeiten, dass sie euch verstehen.“

Reverend Pablo Odén Marichal sagte, dass die protestantischen Kirchen „ein Weg zur kulturellen Durchdringung der kubanischen Gesellschaft“ gewesen seien und dass angesichts dieser Realität „eine stärkere Vertiefung der Ethik und des Verhaltens im Glauben gegenüber der Gemeinde der Gläubigen und der Gesellschaft, die auf menschlichen und patriotischen Werten basieren, erforderlich ist“.

Unter anderem hob er als eine der dringlichen Prioritäten eine stärkere Beteiligung der ökumenischen Bewegung und der Kirchen bei der Suche nach Lösungen für soziale Probleme wie die Überalterung der Bevölkerung hervor und sagte, dass man die Ideen Fidels im Hinblick auf strategische Allianzen zwischen revolutionären Christen und Marxisten retten müsse, weswegen ein dauernder Dialog notwendig sei.

Díaz-Canel seinerseits betonte die Wichtigkeit, diese historische Erinnerung an die gegenwärtigen Generationen weiterzureichen, um den Dialog und die Einheit unter den Kubanern zu stärken.

Er bezeichnete dieses Treffen als eines des Glaubens, der Freundschaft und der Erinnerung: „Es ist bewegend, sich all diese Momente wieder ins Gedächtnis zu rufen, das Unverständnis, das bei gewissen Gelegenheiten herrschte und wie dieses durch respektvollen Dialog überwunden werden konnte.“

Er drückte außerdem den Wunsch aus, die Sorgen im Hinblick auf die wirtschaftliche und soziale Ordnung Kubas zu teilen, wie auch die die Herausforderungen beim Kampf um die Werte, „um zu verhindern, dass sich eine Plattform zur Wiederherstellung eines neokolonialen und neoliberalen Kapitalismus bildet. Dies ist ein Kampf, den wir führen müssen, wir müssen uns von jeglicher Pseudokultur, jeglicher Trivialität, dem Egoismus und dem Individualismus befreien“, schloss Diaz-Canel.

 

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