Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 17 April 2014

 

53 Jahre nach der Bombardierung
von Flughäfen wird Kuba weiterhin
von den USA angegriffen

Kuba erinnert sich in diesen Tagen an die Bombardierung seiner Flughäfen, die vor 53 Jahren von der Regierung der Vereinigten Staaten angeordnet worden war, was das Vorspiel der Söldnerinvasion darstellte, die in Rekordzeit im Sand von Playa Girón (Schweinebucht) zerschlagen wurde.

Die Gedenkfeier findet statt, während neue Arten der Aggression gegen die Insel offenkundig werden, die in einem Handbuch der Special Forces der Armee der Vereinigten Staaten als unkonventionelle Kriegsführung bezeichnet werden.

Der Vergleich ist nicht zufällig. Im April 1961 wurden die Vorbereitungen der Invasion gegen Kuba von einer gewaltigen Kampagne der Verleumdung und Destabilisierung begleitet, an der mehrere Vertretungen und Zweigstellen der US-Regierung teilnahmen. 

Sendestationen, Zeitungen und Presseagenturen sorgten dafür, dass die kubanische Realität verzerrt und die führenden Persönlichkeiten des revolutionären Prozesses verteufelt wurden.

Dies geht auch aus dem Trainings-Rundschreiben TC 18-01 der Sonderstreitkräfte der US- Armee hervor, in dem der unkonventionelle Krieg beschrieben wird. 

Eines der Ziele ist es, die Gesellschaft zu zersplittern und auf Teile von ihr wie die Jugend Einfluss auszuüben, um sie zu Oppositoren der anerkannten Verwaltungen und Behörden zu machen. 

Gerade darin bestand das Ziel des Programms ZunZuneo, das durch die US-amerikanische Agentur für Internationale Hilfe (Usaid) finanziert und von 2009 bis 2012 gegen Kuba eingerichtet wurde.

Durch die Usaid und von ihr unter Vertrag gestellte Unternehmen und ausländische Banken wurde eine SMS-Plattform für Kuba eingerichtet, die darauf gerichtet war, Einfluss auf Teile der Jugend auszuüben.

Die kürzlichen Enthüllungen von Associated Press über das geheime Programm ZunZuneo dienten als Büchse der Pandora, durch die weitere Pläne bekannt wurden, die dem Sturz der institutionellen Ordnung in Kuba dienten.

Sowohl heute als auch im April 1961 befindet sich Kuba weiterhin im Visier der Vereinigten Staaten, deren Scheitern in der Invasion auf Playa Girón als die erste Niederlage des Yankee-Imperialismus in Lateinamerika gilt. (PL)
 

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