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Nichts und niemand wird uns vom Weg
der Integration abbringen
Der Präsident des Staats- und
Ministerrats Raúl Castro Ruz eröffnete am Morgen des
14. Dezember das 13. Gipfeltreffen der Bolivarischen
Allianz für die Völker Unseres
Amerika-Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP)
mit einem Aufruf zur Stärkung der regionalen Einheit

Der Präsident des Staats- und Ministerrats Raúl
Castro Ruz eröffnete am zehnten Jahrestag der
Gründung der ALBA-TCP offiziell das 13.
Gipfeltreffen des regionalen Bündnisses.
Der kubanische Präsident erinnerte in seinen Worten
daran, dass diese Alternative vor genau zehn Jahren
entstand als Ergebnis der politischen Arbeit und des
Integrationswillens der Comandantes Hugo
Chávez Frías und Fidel Castro Ruz, Architekten
dieser Epoche der Veränderungen, deren Protagonisten
heute unsere Völker und
ihre politischen Avantgarden sind.
Damals, erinnerte Raúl, war ALCA noch nicht
begraben, eine Erfindung der USA, die in Unserem
Amerika auf Widerstand stieß. Gleichzeitig bildeten
sich revolutionäre und fortschrittliche Regierungen,
die den Traum der Vorkämpfer der
lateinamerikanischen Unabhängigkeit erfüllten.
Der kubanische Präsident ging auch darauf ein, dass
vor 20 Jahren das erste Treffen von Fidel und Chávez
stattgefunden hatte. Dies war auch die Geburt einer
engen Freundschaft, die auf gleichen Ideen und
Zielen beruhte und die großen Einfluss in der Region
und bei den emanzipatorischen Prozessen hatte.
Die Gründung der ALBA, sagte Raúl, die dann zum
Handelsabkommen wurde, sei auch eine Folge der
Freundschaft zwischen Venezuela und Kuba und der
Solidarität unserer Völker, gestützt auf die
Grundsätze der Komplementarität, die in der
gemeinsamen Erklärung vom Dezember 2004 verankert
sind.
Der anschließende Beitritt von Nicaragua, Bolivien
und Ecuador und danach von Dominica, Antigua und
Barbuda und St. Lucia, wodurch die Allianz um die
Karibik bereichert wurde, habe diesen
Integrationsmechanismus konsolidiert und seine Ziele
erweitert, erklärte er und bezeichntete den Beitritt
von Grenada und St. Kitts und Nevis auf diesem
Treffen als Gewinn.
Auf die Erfolge der Allianz eingehend, die nicht zu
leugnen sind, sagte Raúl, dass sie auch ein
Standbein der Unabhängigkeit und Souveränität der
Völker seien, die ihr angehören und dass sie zu
einer Plattform geworden seien, wo mutige gemeinsame
Standpunkte in Einklang gebracht würden. „Unsere
Stimme wird weltweit gehört und anerkannt, immer in
Verteidigung der gerechten Sache“, sagte er.
Der kubanische Präsident verwies darauf, dass unter
den in diesen zehn Jahren erreichten Ergebnissen
auch die 3 Millionen Menschen aus zehn Ländern
seien, die dank der Operation Milagro ihr
Sehvermögen wiedererlangt hätten, auf die eine
Million Patienten, die im Rahmen der genetischen und
psychosozialen Untersuchung von Menschen mit
Behinderungen diagnostiziert und behandelt wurden
und auf die fünf Millionen Menschen, die durch die
Methode Yo sí puedo alphabetisiert wurden.
Darüber hinaus haben mehr als 23.000 Ärzte als
Ergebnis dieser Zusammenarbeit ihr Studium
abgeschlossen und es gibt bemerkenswerte Resultate
in den Bereichen Sport und Kultur.
Was das Einheitliche Regionale Vergütungssystem
SUCRE und die Bank der ALBA angehe, sagte er, dass
sie wesentlich zur Schaffung einer neuen
Finanzarchitektur der Region beigetragen hätten. Er
hob hervor, dass an einer komplementären Zone ALBA –
Petrocaribe –
Mercosur gearbeitet werde.
Die Solidarität und Unterstützung für Venezuela und
die Verurteilung der Absicht der USA, dieses Land zu
bestrafen, kamen ebenfalls in Raúls Worten zum
Ausdruck, wie
auch die Zuversicht, dass die
Bolivarische Regierung weiter voranschreite, gegen
den Widerstand derer, die sich gegen sie verschwören
und sie im Bündnis mit starken inneren und äußeren
Kräften destabilisieren wollen.
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