Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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K U B A

Havanna, 10. Oktober 2014

 

Kosten einer willkürlichen Politik

Von März 2013 bis März 2014 haben die schädlichen Auswirkungen der gegen Kuba aufrechterhaltenen Blockade in der kubanischen Lebensmittelindustrie Verluste in Millionenhöhen verursacht

Hätte das Joint-Venture-Unternehmen Havana Club International unseren Rum auf dem US-amerikanischen Markt verkaufen können, hätte es von März 2013 bis März 2014 einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Dollar verbuchen können. Dies ist jedoch nur ein Teil der Schäden, die diese willkürliche Politik unserem Land verursacht.

Es ist ein Beispiel von vielen, das den Charakter der wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade gegen Kuba verdeutlicht, die in diesem Zeitraum allein in Betrieben des Ministeriums für Lebensmittelindustrie (MINAL) Verluste in Höhe von über 102 Millionen verursacht hat, wie am Donnerstag bei einem Treffen mit der Presse bekannt gegeben wurde.

Vielleicht hätte mit diesem Betrag ein Großteil der Industrieanlagen modernisiert oder der Bevölkerung ein vielseitigeres und besseres Sortiment angeboten werden können, sagte Betsy Díaz Veláquez, Vizeministerin des MINAL. Sie hob insbesondere die verloren gegangenen Einkommen aus dem Export von Waren und Dienstleistungen hervor sowie die Verluste durch finanzielle Belastungen in der Produktion und durch die geografische Verlagerung des Handels.

In diesem Sinne erläuterte Antonio Guerra, Direktor des Handelsunternehmens Caribex, die Einschränkungen dieses Unternehmens beim Export von Fischereierzeugnissen in die Vereinigten Staaten, ein Markt, der fast alle Ausfuhren aufnehmen könnte, insbesondere was Langusten und Meeres-Garnelen betrifft, die steuerfrei geliefert werden. Der Verkauf an andere Kunden, wo diese Produkte besteuert werden, bedeutet für Caribex Einbußen von fast einer halben Million Dollar.

Auch Juan González Escalona, Präsident der Corporación Cuba Ron und des Joint Venture Havana Club International, bezog sich auf die plumpe Art und Weise, in der die Blockade die Unternehmensführung beeinträchtigt.

„Auf dem internationalen Rum-Markt wurden bei den Premium-Marken im Jahr 2013 schätzungsweise 45 Millionen Kisten verkauft. Davon werden etwa 40 % in den Vereinigten Staaten verbraucht. Havana Club ist führend im Verkauf von Premium-Marken-Rum in mehreren Ländern wie Deutschland, Italien, Großbritannien, der Schweiz, Peru, Bolivien, Holland ... Aber die absurde Politik des nördlichen Nachbarn verhindert, dass Kuba den US-amerikanischen Markt erobert“, sagte er.

Bei allen Wortmeldungen wurden die wirtschaftlichen Schäden durch die höheren Frachtkosten und Rohstoffpreise im Fall der weiter entfernten Lieferanten offensichtlich. Zu den betroffenen Unternehmen gehören Los Portales S. A, Papas & Co, Stella, das Import- und Exportunternehmen Alimpex und das gemischte Unternehmen Bucanero.

Betsy Díaz wies auch darauf hin, dass „die Schäden durch die Blockade Jahr für Jahr wachsen, deren Verschärfung sich vor allem darin zeigt, dass immer mehr Banken und Unternehmen sanktioniert werden, die mit Kuba Handelsbeziehungen unterhalten.“

Für die nationalen Einrichtungen entstehen hohe finanzielle Kosten durch die Wechselkurse und da sie gezwungen sind, wegen der fernen Standorte der Anbieter sehr hohe Lagerbestände zu halten, was zu einer großen Immobilisierung von Ressourcen führt.
 

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