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Havanna, 10 Juli 2014

 

Gute ärztliche Versorgung für die, die sie am nötigsten brauchen
• Das Programm Más Médicos behandelte in seinem ersten Jahr 51 Millionen Menschen

BRASILIA.- Das Programm Mas Médicos (mehr Ärzte) besteht seit einem Jahr. In dieser Zeit arbeiteten 14.462 Ärzte in 3819 Gemeinden Brasiliens, wo sie 51 Milllionen Menschen behandelten.

Gute ärztliche Versorgung für die, die sie am nötigsten brauchen

Das Programm wurde im Juli 2013 durch die brasilianische Präsidenten Dilma Roussef ins Leben gerufen, die damit die medizinische Versorgung breiterer Teile der Bevölkerung gewährleisten wollte.

Den Statistiken des brasilianischen Gesundheitsministeriums zufolge beträgt der kubanische Anteil an der Gesamtziffer der im Einsatz befindlichen Ärzte 11.400 Personen.

An diesem Dienstag wies Dilma Roussef persönlich in den sozialen Netzen auf den ersten Jahrestag des Programms Más Médicos hin. „Das Programm mit seinen beeindruckenden Zahlen ist seit seiner Geburtsstunde ein großer Erfolg“, versicherte die Präsidentin.

„Abgelegene Orte ohne Zugang zu hausärztlicher Versorgung haben jetzt gut ausgebildete Ärzte für die medizinische Grundversorgung ihrer Bevölkerung.“, fügte sie hinzu.

Roussef wies darauf hin, dass jetzt, nachdem es in den ca. 700 Städten Ärzte gebe, 20% weniger Fälle in die Krankenhäuser aufgenommen werden müssten.

„Mehr als 50 Millionen Menschen sind landesweit behandelt worden“, unterstrich die Präsidentin. „Eine gute ärztliche Versorgung für die, die sie am nötigsten brauchen. Meine Glückwünsche an die Mediziner und an alle, denen ihre Arbeit zugute gekommen ist!“, 

lobte sie, bevor sie einen Artikel der Nachrichtenagentur PT mit dem Titel „ Weiter mit Más Medicos, eine Gedundheitsrevolution, die jetzt ein Jahr alt geworden ist“ verteilte.

Darin zitiert der Journalist Bruno Bucis die kubanische Ärztin Irianna Ramadan, die im Bezirk Aguas Lindas de Goiás, 50 km von Brasilia entfernt, arbeitet.

„Wir heilen nicht nur, unsere Aufgabe ist es auch, Lebensgewohnheiten zu verändern. Die Menschen übernehmen eher gesündere Gewohnheiten in ihrer Familie, wenn wir sie zuhause besucht haben.“, sagte die Ärztin.

„Es gibt keine schönere Belohnung als den Dank eines Patienten zu erhalten, zu wissen, dass  das, was man tut, ihr Leben positiv verändert. Das ist es, was mich meinen Beruf lieben lässt,“ meinte sie zum Schluss.

Der brasilianische Arbeitsminister und Minister für Gesundheitserziehung, Eider Pinto, stellte fest, dass es jetzt durch mehr ärztliche Sprechstunden und Beratungen zu einer Verminderung der Kinder- und Müttersterblichkeit gekommen sei. Auch gebe es weniger Todesfälle durch Diabetis und Bluthochdruck.

„Nun wissen die Leute, dass sie einen Arzt in ihrer Nähe haben und sind beruhigt. Das hat einen wichtigen Einfluss auf die Gesellschaft“, sagte Pinto.

 

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