Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 9. April 2014

 

Bedeutung der Proklamation Lateinamerikas als Friedenszone vor der UNESCO hervorgehoben

PARIS - Kuba hob am Dienstag vor der UNESCO den Beschluss des Zweiten Gipfels der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) hervor, die Region als eine Zone des Friedens zu proklamieren.
Dies sei ein wichtiger Schritt in unserer Geschichte, sagte der kubanische Vertreter auf der 194. Sitzung des UNESCO-Exekutivrates, Botschafter Juan Antonio Fernández.

In der CELAC haben Lateinamerika und die Karibik einen autochthonen und legitimen Raum gefunden, um Positionen anzunähern und sich besser kennen zu lernen
In der CELAC haben Lateinamerika und die Karibik einen autochthonen und legitimen Raum gefunden, um Positionen anzunähern und sich besser kennen zu lernen

Laut PL erklärte er, diese Position beinhalte, den Krieg, die Bedrohung und Gewaltanwendung zu verbannen und Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln und in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht beizulegen.
„In der CELAC haben Lateinamerika und die Karibik einen autochthonen und legitimen Raum gefunden, um Positionen anzunähern,  sich besser kennen zu lernen und die Träume unserer Vorfahren, das Große Vaterland zu errichten, fortzusetzen und zu verwirklichen“, sagte Fernández.
In seiner Rede auf dem Forum ging der kubanische Botschafter auf die internationale Situation ein, wo sich die strukturelle Unterentwicklung verewigt, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst, die Ungleichheiten zwischen den Ländern und innerhalb der Länder zunehmen und die Zerstörung der Umwelt unaufhaltsam zu sein scheint.
Er prangerte an, dass es zur Zeit, nur ein Jahr vor dem Zeitpunkt, bis zu dem die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen erfüllt sein sollen, 1,2 Milliarden Menschen weltweit in extremer Armut leben, 842 Millionen leiden an chronischem Hunger, 774 Millionen Erwachsene sind Analphabeten, 57 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule.
In diesem Zusammenhang sagte er, dass die UNESCO einen Reformprozess fortsetze, der mehr Effektivität und Effizienz, größere Sichtbarkeit und größeres protagonistisches Handeln in dem multilateralen System anstrebt.
Er bedauerte, dass die Organisation ihre Ziele und Programme nicht vollständig erfüllen konnte, aufgrund der Krise durch den Zahlungsausfall wegen der inakzeptablen finanziellen Erpressung des Hauptbeitragszahlers: die Vereinigten Staaten.
Fernández äußerte, dass die UNESCO sich auf die vom Rat und der Generalkonferenz festgelegten Prioritäten konzentrieren und alle Energien und die Bemühungen darauf richten solle, zur Erfüllung der Millenniums-Entwicklungsziele nach 2015 beizutragen. (PL)

 

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