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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 6. Oktober  2014

 

Washington Post hebt Kubas Hilfe bei der Ebola-Bekämpfung hervor

Foto: Afronews

WASHINGTON - Ein Artikel in der US-Tageszeitung Washington Post hat die Bedeutung der medizinischen Hilfe Kubas für die unter den verheerenden Auswirkungen des Ebola-Virus leidenden afrikanischen Ländern hervorgehoben, nachdem 165 Mediziner der Insel in Freetown, Sierra Leone, eintrafen.

Die bekannte Zeitung mit einer Auflage von fast einer halben Million Exemplaren pro Tag behandelte unter der Überschrift „In der medizinischen Antwort auf Ebola boxt Kuba weit jenseits seiner Gewichtsklasse" die kubanische Gesundheitszusammenarbeit in Westafrika auf Antrag der die Weltgesundheitsorganisation (WHO), berichtet PL.

Der am Samstag veröffentlichte Artikel des Journalisten Adam Taylor unterstreicht die Antwort des kleinen karibischen Landes mit nur 11 Millionen Einwohnern, das einen entscheidenden Beitrag leistet, indem es seine medizinische Erfahrung zur Vefügung stellt, zu einer Zeit, wo die internationale Gemeinschaft beschuldigt wird, bei der Konfrontierung der Folgen des Virus „die Füße schleifen zu lassen" .

Die Washington Post weist darauf hin, dass Kuba, obwohl es ein armes Land ist, mit einem BIP, das etwa ein Sechstel von dem von Großbritannien ausmacht, eine schnelle und kraftvolle Antwort gegeben hat, die die medizinischen Hilfeangebote vieler der reichsten Länder der Welt übertrifft.

Er bewertete auch das kubanische Gesundheitssystem, wobei er sich auf die Einschätzungen der WHO bezog, welche die außerordentlichen medizinischen Fortschritte anerkennt, durch die Kuba Gesundheitsindikatoren erreicht hat, die denen von Industrieländern gleichkommen, so bei der Senkung der Kindersterblichkeit und bei der hohen Lebenserwartung.

Er würdigte auch das System der beruflichen Ausbildung von Ärzten und Gesundheitstechniker in Kuba sowie die Unterstützung, die die Insel bei der Ausbildung von Hunderttausenden Ärzten und Spezialisten aus armen Ländern bietet.

Taylor hob in seinem Artikel hervor, dass Kuba seit Jahrzehnten vielen bedürftigen Ländern solidarische medizinische Hilfe zur Verfügung gestellt hat, und betonte das Hilfeangebot Havannas für die Opfer des Hurrikans Katrina in den USA.

Er unterstrich die Antwort Kubas bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie. Es ist geplant, weitere 296 Ärzte und Pfleger zu entsenden, dieses Mal nach Liberia und Guinea, die anderen beiden Länder, die am stärksten von der Krise betroffen sind.

Nicht erwähnt werden in dem Artikel die Auswirkungen, die die Blockade der Vereinigten Staaten im kubanischen Gesundheitssektor verursachen, und auch nicht die Pläne jenes Landes, die Abwanderung qualifizierter Fachkräfte zu fördern, die internationale Missionen erfüllen.
 

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