Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 26 September 2014

 

Es sind Ressourcen für den Kampf gegen Ebola vonnöten, aber ebenso für die Entwicklung Afrikas
• Rede von Bruno Rodríguez Parrilla, Minister für Auswärtige Angelegenheiten Kubas auf der Beratung auf hoher Ebene über den Ebola-Ausbruch im Rahmen der 69. UNO-Generalversammlung am 25. September 2014, „56. Jahr der Revolution"

(Stenografische Versionen - Staatsrat)

Exzellenzen,

zunächst möchte ich den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu der Initiative beglückwünschen, dieses Treffen einberufen zu haben, das zu den unabdinglichen Anstrengungen gehört, die auf die Bündelung der Bestrebungen und die Entfaltung gemeinsamer Aktionen der Zusammenarbeit ausgerichtet sind, um die Ebola-Epidemie zu bekämpfen, die die Länder Westafrikas heimsucht, und deren Ausweitung zu verhindern.

Kuba, das von Anfang an und als Reaktion auf den Aufruf des Generalsektretärs und Frau Dr. Margaret Chan in diesem Kampf mitgewirkt hat, ist der Ansicht, dass die Koordinierung von Seiten der Vereinten Nationen und die führende Rolle der Weltgesundheitsorganisation wesentlich sind, um ein kollektives, koordiniertes und effektives Vorgehen zu garantieren.

In diesem Sinne würdigen wir die Einrichtung der Mission der Vereinten Nationen für die Notfallreaktion auf Ebola und die Ernennung eines Obersten Koordinators der Vereinten Nationen für die vom Ebola-Virus hervorgerufene Krankheit.

Die einstimmige Bestätigung der Resolution A/RES/69/1 durch die Generalversammlung am vergangenen 19. September ist ein klarer Beweis dafür, dass ein universelles Bewusstsein entsteht, dass eine sofortige Reaktion auf diese Geißel notwendig ist und mit allen erforderlichen Mitteln verhindert werden muss, dass sich diese in eine humanitäre Krise mit unvorhersehbaren Auswirkungen für einen historisch übergangenen Kontinent verwandelt, in dem bereits schwere soziale Probleme und Unterentwicklung vorlagen, die das Ausbrechen und die Verbreitung der Krankheit erleichterten.

Es werden Personal, Material und Geldmittel benötigt, um die Ebola zu bekämpfen, aber es sind auch Ressourcen für die Entwicklung Afrikas vonnöten.

Die Haltung, mit der Kuba diese neue Krise angeht, ist Teil unseres Geistes der Solidarität mit Afrika, der mehr als fünf Jahrzehnte lang bestimmend war. In den letzten 55 Jahren haben über 76.000 kubanische Helfer in 39 Ländern dieses Kontinents gearbeitet und gegenwärtig leisten über 4.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens ihre Arbeit in 32 afrikanischen Ländern. Darüber hinaus hat Kuba kostenlos 3.392 Ärzte aus 45 Ländern Afrikas ausgebildet.

In eben diesem Sinne beschloss Kuba, wie wir bereits ankündigten, in die betroffenen Länder Brigaden mit auf die Bekämpfung von Katastrophen und großen Epidemien spezialisiertem Gesundheitspersonal zu entsenden und seine Zusammenarbeit mit anderen, nicht betroffenen Ländern der Region, wo bereits kubanische Helfer vor Ort sind, zum Zweck der Vorbeugung zu vergrößern.

Zum Schluss bringe ich erneut unsere Überzeugung zum Ausdruck, dass wir mit einer kollektiven Reaktion und dem Beitrag aller Länder, insbesondere jener, die über Ressourcen verfügen, fähig sein werden, diese schwere Herausforderung erfolgreich zu bewältigen.

Vielen Dank. (Applaus)
 

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