Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 26. Mai 2014

 

WHO-Direktorin gratuliert Kuba

Genf - Dr. Margaret Chan, Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), gratulierte Kuba zur Durchführung der 67. Weltgesundheitsversammlung, die in Genf, Schweiz stattfand, was sie gegenüber dem kubanischen Minister für Gesundheitswesen, Roberto Morales Ojeda, zum Ausdruck brachte.

Vor den über dreitausend Delegierten der 194 Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation hob Margaret Chan die gesundheitlichen Ergebnisse Kubas hervor, das auf Vorschlag der Region Amerikas erstmalig den Vorsitz der WHO-Tagung innehatte.

Ebenso äußerte sie die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, um weltweit die Qualität im Gesundheitswesen zu gewährleisten, besagt eine Notiz, die auf der Website des kubanischen Gesundheitswesens, Infomed, veröffentlicht wurde.

Zu den auf dem Forum im Palais des Nations diskutierten Themen gehörten die Strategie des Kampfes gegen Tuberkulose, das Impfstoff-Programm für das nächste Jahrzehnt, Hepatitis, die Behandlung nichtübertragbarer Krankheiten und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Zunahme einiger Krankheiten. Ein auf der Tagung vorgelegter Bericht besagt, dass knapp ein Jahr, bevor die Millenniums-Entwicklungsziele der UNO erreicht werden sollten, Fortschritte im Gesundheitswesen zu verzeichnen sind, aber noch immer enorme Herausforderungen und große Unterschiede zwischen und innerhalb der Länder bestehen.

Weltweit wurde von 1990 bis 2012 die Sterblichkeit der Kinder unter fünf Jahren von 90 auf 48 pro tausend Lebendgeborene gesenkt. Dies ist jedoch nicht ausreichend, um 2015 das Ziel zu erreichen, diesen Anteil im Vergleich zum Niveau der neunziger Jahre um zwei Drittel zu reduzieren, heißt es im Text.

Kuba hat dieses Ziel schon seit mehreren Jahren erfüllt und erreichte im Jahr 2013 eine Säuglingssterblichkeitsrate von 4,2 pro Tausend Lebendgeburten, die niedrigste in der Geschichte, die sogar noch unter der von Kanada und den Vereinigten Staaten auf dem amerikanischen Kontinent liegt. Das Karibikland hob den Geist der Zusammenarbeit und das Engagement der 67. Weltgesundheitsversammlung hervor, die es ermöglichte, im Namen der Völker wichtige Entscheidungen zu treffen.

Diesbezüglich erwähnte der Minister für Gesundheitswesen Kubas Themen wie Prävention von Mütter-und Kindersterblichkeit, Zugang zu Medikamenten, universelle Krankenversicherung und die Auseinandersetzung mit nichtübertragbaren Krankheiten. Er verwies auf die Annäherung der Positionen bei der Bekämpfung von zwischenmenschlicher Gewalt, und in diesem Zusammenhang betonte er die Entscheidung der Versammlung, die Generaldirektorin der WHO zu beauftragen, einen Aktionsplan zu entwickeln, um dieser Geißel zu begegnen.

Morales Ojeda übermittelte einen besonderen Glückwunsch an Margaret Chan für ihre Führung und ihr Engagement für die Organisation und ihre Mitgliedstaaten, was, wie er sagte, ein maßgeblicher Faktor zur Annäherung der Standpunkte und das Erreichen des notwendigen Konsenses war, die ein erfolgreiches Ergebnis der Tagung ermöglichten.
 

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