Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 25 September 2014

 

Friedensgespräche für Kolumbien
• Archive des Verhandlungstisches geöffnet

Mit dem Ziel, Spekulationen jeglicher Art einen Riegel vorzuschieben, haben die Regierung von Juan Manuel Santos und die Revolutionären Streitkräfte -Volksheer (FARC-EP) beschlossen, die Entwürfe der Übereinkünfte, die in zweijährigen Gesprächen erreicht wurden, zu veröffentlichen.

Beide Verhandlungsteile erklären in einem gemeinsamen Komuniqué, das am Mittwoch veröffentlicht wurde, dass die Texte sich auf Themen der Agrarproblematik, der politischen Teilhabe und der Probleme der illegalen Drogen beziehen, über die man zu Vorentscheidungen gelangt ist.

„Seitdem wir begonnen haben, an der Abschlussvereinbarung zu arbeiten, haben wir so zuverlässig wie möglich die Fortschritte am Verhandlungstisch durch gemeinsame Komuniqués bekanntgegeben, immer dann, wenn man sich über einen Punkt geeinigt hatte“, heißt es in dem Text weiter.

„Trotzdem halten sich hartnäckig alle Arten von Spekulationen über das Vereinbarte. Spekulationen, die manchmal in der Unkenntnis der Komuniqués und Berichte ihre Ursache haben, während andere die klare Absicht verfolgen, die öffentliche Meinung falsch zu beeinflussen.“

Beide Teile versicherten, dass das bis jetzt am Verhandlungstisch Erreichte wichtige Umwandlungen aufzeige, um Grundlagen für den Frieden zu schaffen und sicherzustellen, dass es nicht zum Wiederaufleben des bewaffneten Konfliktes komme, der mehr als ein halbes Jahrhundert andauert.

„Die Punkte, bei denen keine Übereinstimmung erzielt werden konnte oder bei denen die Diskussion auf andere Punkte der Agenda verschoben wurde, sind klar im Text kenntlich gemacht“, heißt es in dem Dokument.

Die kolumbianische Regierung und die Guerilla stellten fest, dass die Vereinbarungen sich aus dem Prinzip ergeben, dass „nichts entschieden ist, solange nicht alles entschieden ist“,  das in der Allgemeinen Übereinkunft von Havanna festgelegt wurde.

Die Parteien werden weiter am Verhandlungstisch von Havanna das Thema der Rechte der Opfer behandeln, vierter einer Agenda von sechs Punkten, die debattiert werden. (SE)

 

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