Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 24 September 2014

 

UNO berät über das Klima und die Zukunft des Planeten
• Eines der Ziele des Klimagipfels 2014 war, die Weichen zu stellen für ein globales Klimaabkommen im nächsten Jahr. Mehrere lateinamerikanische Staatsmänner sprachen sich für konkrete Maßnahmen aus

Vereinte Nationen - Über hundert Staats- und Regierungschefs nahmen am Dienstag am Gipfel über Klimawandel 2014 teil, der vom Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon einberufen wurde, um Maßnahmen zu fördern, die die Erderwärmung bremsen und die Bedrohung für die Menschheit einschränken.

Im Sitz der UNO rief Ban Ki-moon zur Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen auf, damit die globale Erwärmung aufgehalten und die Umwelt geschützt werde.

Der Klimagipfel brachte auch Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft mit dem Ziel zusammen, die Grundlagen für ein globales Klimaabkommen im nächsten Jahr zu legen, berichtet Prensa Latina.

„Eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist der Klimawandel, und es darf keine Zeit verloren werden. Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir einen sehr hohen Preis zahlen müssen, es gibt keinen Plan B, denn es gibt keinen Planeten B", sagte Ban am Sonntag während eines Marsches in New York im Vorfeld des Gipfels.

Mehrere lateinamerikanische Staatsmänner sprachen sich während des Treffens für eine neue Umweltwirtschaft, für weltweite Zusammenarbeit und gemeinsame Aktionen und Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel aus.

Der Präsident von Venezuela, Nicolas Maduro, bekräftigte die Verpflichtung seines Landes, durch eine umfassende Planung die Entwicklung einer ökologischen Wirtschaft zu erreichen, um den Klimawandel zu bekämpfen.

„Es ist aktueller denn je, daran zu erinnern, was uns die Weisheit der Indigenen unseres Südamerika zeigt: Erst wenn der letzte Baum tot ist, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen, werdet ihr erkennen, dass man Geld nicht essen kann", sagte Maduro.

Der Präsident von Bolivien, Evo Morales, forderte zu unverzüglichen Klimaschutzmaßnahmen auf und prangerte die mangelnde Einhaltung der Verpflichtungen der Industrieländer an.

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wies darauf hin, dass es für ein Vorankommen im Kampf gegen den Klimawandel notwendig sei, „die Logik umzukehren, dass die Bekämpfung des Klimawandels schädlich für die Wirtschaft sei".

„Die Kosten für die Bekämpfung des Klimawandels sind hoch, aber die Vorteile sind es wert", betonte sie und wies darauf hinwies, dass Brasilien bei der Erhaltung von Natur und Umwelt und im Kampf gegen den Klimawandel vorwärts komme.

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos ratifiziert die Unterstützung seines Landes für die Einführung einer neuen Umweltwirtschaft, um den Auswirkungen des Klimawandels in der Welt Einhalt zu gebieten.

Der Präsident von Costa Rica, Luis Guillermo Solís, bat in seiner Rede um die Zusammenarbeit der Industrieländer bei der Eindämmung des Klimawandels.

„Wenn wir nicht auf der Grundlage der Solidarität zusammenarbeiten, werden wir keinen Erfolg haben. Sicherlich müssen unsere Aktionen nationaler Art sein, aber die Lösungen müssen unbedingt gemeinsame sein. Die Entwicklungsländer können nicht weiterhin die Emissionen der Länder subventionieren, die die Umwelt am stärksten belasteten", sagte Solís.

Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet rief die führenden Politiker der Welt auf, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsame Aktionen zu ergreifen, um den Auswirkungen des Klimawandels und der globalen Erwärmung entgegenzuwirken. (SE)
 

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