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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 24. Oktober  2014

 

Reform des UNO-Sicherheitsrates erneut im Vordergrund der Debatte
• Mehrere Länder sprachen sich für Transparenz und Repräsentativität in der Arbeit des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen aus

VEREINTE NATIONEN - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen führte am Donnerstag eine offene Debatte über seine Arbeitsmethoden durch, in der die von 15 Mitgliedsländern hervorgebrachten Reformforderungen im Vordergrund standen.

Das Veto-Recht der fünf ständigen Mitglieder wird am meisten kritisiert
Das Veto-Recht der fünf ständigen Mitglieder wird am meisten kritisiert

Nach Angaben der UN-Botschafterin Argentiniens, Maria Cristina Perceval, stellt die Veranstaltung eine neue Möglichkeit dar, Kriterien und Vorschläge der Staaten zu hören, die das fast einstimmig Interesse der internationalen Gemeinschaft ausdrücken, der Arbeit des Rates  mehr Transparenz und Repräsentativität zu verleihen.

„Wir bitten die Länder, über das Thema zu sprechen, konkrete Vorschläge zu machen und Lücken zu identifizieren, Hindernisse und Schwierigkeiten aufzuzeigen“, sagte vor ein paar Tagen die Diplomatin des südamerikanischen Landes, das in diesem Monat den Vorsitz dieses Gremiums ausübt, dessen Mandat die Bewahrung des Friedens und der Sicherheit in der Welt ist .

Präsidenten, Premierminister und Außenminister der fünf Kontinente hatten das Problem der Reform dieses Organs bei ihren Interventionen während der Debatte auf höchster Ebene der UN-Vollversammlung erwähnt, die vom 24. bis 30. September stattfand.

Die Aufnahme von mehr Ländern und die Kritik am Veto-Recht der fünf ständigen Mitglieder (USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien) waren die Hauptforderungen.

Obwohl die Rufe nach Veränderung aus allen Teilen der Welt kamen, waren es die Nationen des Südens, die am meisten auf der Einrichtung eines inklusiven, transparenten und demokratischen Gremiums beharrten, welches die Arbeit der Generalversammlung nicht stört, in der die 193 Staaten der Vereinten Nationen gleichberechtigt vertreten sind.

Die offene Debatte am Donnerstag ist die zweite von dreien, die während der Präsidentschaft Argentiniens geplant sind. (PL)

 

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