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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 21. November  2014

 

Mit Ebola infizierter kubanischer Arzt in Genf angekommen

Genf – Félix Báez Sarrías, Mitglied der Internationalen Brigade „Henry Reeve“, der sich in Sierra Leone mit Ebola infiziert hat, kam am Donnerstag in Genf an, wo er im Universitätskrankenhaus, das auf hoch ansteckende Krankheiten spezialisiert ist, behandelt wird.

Das Flugzeug, das Dr. Félix Báez nach Genf transportierte, landete am Donnerstag gegen Mitternacht. Dr. Báez wurde von einer Ambulanz ins Krankenhaus gefahren, die von vier Begleitfahrzeugen eskortiert wurde, hieß es bei AFP.

Das Universitätskrankenhaus von Genf übernimmt die Aufgabe, den ersten Ebola-Patienten in der Schweiz zu behandeln. Der kubanische Arzt wurde auf Anraten der Weltgesundheitsorganisation in dieses Hospital überführt.

Die medizinische Einrichtung verfügt über Spitzentechnologie für die Behandlung von Ebola- Patienten und ihre Sicherheitsstandards sind noch höher, als von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefordert.

Wie internationale Medien berichten, werden die infizierten Patienten dort in Zimmern mit Unterdruck behandelt, die über eine eigene, von den anderen Zimmern getrennte Luftzirkulation verfügen.

Das Genfer Krankenhaus blickt auf eine lange Erfahrung bei der Behandlung von hämorrhagischem Fieber, eine Krankheit ähnlich wie Ebola, zurück.

Nachdem die Krankheit bei Dr. Báez diagnostiziert worden war, wurde er zunächst in den Komplex Kerry Town in Sierra Leone eingewiesen, wo er von Spezialisten aus dem Vereinigten Königreich, die ständigen Kontakt mit der medizinischen Brigade Kubas unterhalten, behandelt wurde.

Als Reaktion auf den Aufruf der WHO und des Generalsekratärs der Vereinten Nationen Ban Ki-moon hat Kuba mehr als 200 Fachkräfte nach Westafrika geschickt, um die Epidemie vor Ort zu bekämpfen.

Die internationale Gemeinschaft hat einmütig die kubanischen Anstregungen und die seines medizinischen Personals anerkannt, das sich durch seinen Professionalismus auszeichnet wie auch durch seine Solidarität bei internationalen Notfallsituationen.

In Kuba und überall in der Welt waren die Sympathiebezeugungen für den kubanischen Arzt, die in den letzten Tagen die bekanntesten Webseiten der Insel und der sozialen Netze überschwemmt haben, nicht zu zählen.
 

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