Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 21. November  2014

 

Kuba prangert Aggressionen mit Informations- und Kommunikationstechnologien an

Diese Aktionen beweisen die Anwendung der neuen Technologien in flagranter Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität der Staaten

Autor: Prensa Latina

Das Projekt ZunZuneo war darauf gerichtet, Situationen der Destabilisierung in Kuba zu provozieren, um Veränderungen im politischen System der Insel zu erreichen
Das Projekt ZunZuneo war darauf gerichtet, Situationen der Destabilisierung in Kuba zu provozieren, um Veränderungen im politischen System der Insel zu erreichen
 

WUZHEN, China — Kuba prangerte am Donnerstag auf der ersten Internet-Weltkonferenz Aggressionen an, die unter Benutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ausgeführt werden und rief dazu auf, Schutzmechanismen zu schaffen, um deren Auswirkungen zu begegnen und sie abzuschwächen. 

Wilfredo Gonzalez, Stellvertretender Minister für Kommunikationen Kubas, hielt eine Rede auf diesem Treffen, das am Vortag vom chinesischen stellvertretenden Premierminister Chinas, Ma Kai, eröffnet worden war.

In seiner Rede sagte Gonzalez, es gebe Beispiele, die die Notwendigkeit der Regulierung und adäquaten Nutzung des Internets veranschaulichen. „Wir können die bekannten Elemente über die neuen Möglichkeiten des kolossalen globalen Spionagenetzwerks der US-Regierung anführen, bis hin zum Projekt ZunZuneo, das der Schaffung von Situationen der Destabilisierung in Kuba diente, um Veränderungen im politischen System der Insel zu provozieren“.

Diese neue Aktion, fügte der stellvertretende Minister hinzu, sei ein Beispiel der Aggression unter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, in flagranter Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität der Staaten.

Laut Gonzalez findet diese erste Internet-Konferenz in einer Zeit statt, in der die weltweite Besorgnis angesichts der wachsenden verdeckten und illegalen Anwendung von Informatiksystemen anderer Länder durch Einzelpersonen, Organisationen und Staaten zunimmt, um Drittländer anzugreifen.

Er stellte fest, dass seit Februar 2013 bis heute die Beteiligung von Tausenden von Computeradressen, die in über 150 Nationen registriert sind, an Cyber-Attacken gegen Kuba festgestellt worden ist.

Er berichtete, dass in Kuba befindliche Computer ferngesteuert und auf illegalem Wege von verschiedenen Ländern aus kontrolliert wurden, um militärische, wissenschaftlich-technische und finanzielle Institutionen von Drittländern anzugreifen.

Der Vize-Minister für Kommunikation unterstrich, dass inmitten der landesweiten Bestrebung, um diesen strategischen Sektor zu ordnen, die Notwendigkeit entstanden ist, angesichts der neuen Herausforderungen Mechanismen zu schaffen, die den Schutz und die Bewahrung des Landes gewährleisten.

Er bemerkte, dass der Einsatz des Cyberspace und der neuen Informationstechnologien zu schädlichen Zwecken die Einrichtung von Arbeitssystemen erforderlich macht, die es ermöglichen, in voller Einhaltung der Grundsätze des Völkerrechts deren Folgen zu verhindern, zu konfrontieren und zu mindern.

Er erinnerte an die Worte des kubanischen Präsidenten Raul Castro, als er sagte „der einzige Weg, um diese neuen Bedrohungen zu verhindern und zu konfrontieren, ist die vereinte Zusammenarbeit aller Staaten, damit verhindert wird, dass der Cyberspace zu einem Kriegsschauplatz wird.“

An der Konferenz in dieser Stadt der Provinz Zhejiang nehmen tausend Delegierte aus hundert Ländern teil und sind die weltweit größten Internet-Unternehmen, wie Apple, Cisco und das chinesische Baidu vertreten.
 

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