Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 20. Januar 2014

 

18. Weltfestspiele der Jugend
und Studenten
• Die nächste Ausgabe des Festivals der Jugend und
Studenten ist für 2017 geplant

Leticia Martínez

Vom 7. bis 13. Dezember fand in Quito, Ecuador, das 18. Festival der Jugend und Studenten statt. Eine Woche lang trafen sich Vertreter der progressiven Weltjugend zu Debatten, Foren, Seminaren, Workshops und Konzerten. Sie vereinbarten, die Tradition des Festivals als Raum für die Zusammenkunft der gegen den Imperialismus und für die Erhaltung des Friedens kämpfenden Jugend zu bewahren.

Kuba wurde durch ca. 300 Delegierte vertreten, die intensive Tage erlebten. Sie konnten aus nächster Nähe die Wärme der Solidarität spüren, die die kubanische Revolution erweckt. Wie Yuniasky Crespo Baquero, Vorsitzende des Kommunistischen Jugendverbandes Kubas (UJC), der Presse gegenüber äußerte, nahmen die Kubaner an 14 Workshops teil, die als zentrale Themen den Frieden, die Jugendarbeitslosigkeit, die Kriege, öffentliche Bildung und Gesundheit behandelten.

Eine erfolgreiche Publikumsaufnahme kam den vorgestellten Büchern wie La Gran Estrategia. Estados Unidos vs. América Latina, Los cuentos del Arañero, Enemigo und Sospechas y disidencias zuteil. Crespo Baquero hob auch die kulturellen Vorstellungen unserer Künstlergruppe hervor, die ebenfalls die Aufmerksamkeit der anderen Delegationen auf sich zogen.

„Wir hatten verschiedene, sehr bewegende Solidaritätsveranstaltungen. Überall, wohin unsere Jugendlichen kamen, erfuhren sie die Anerkennung der Revolution. Man übermittelte uns Botschaften der Solidarität, vor allem hinsichtlich der Cuban Five und der Blockade", erläuterte sie.

Die Leiterin der Delegation stellte fest, dass Kuba weiterhin ein Leuchtturm für die Völker der Welt darstellt. „Wir haben die Botschaft nach Quito gebracht, dass die Entwicklung in Kuba, inmitten der Aktualisierung seines Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells, weiterhin ein machbarer Prozess, einen Prozess der Hoffnung ist."

Sie hob die Bedeutung dessen hervor, dass bei den Weltfestspielen Angelegenheiten unserer Region wie die lateinamerikanische Integration, die Bildung der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) und der Bolivarischen Alternative für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) debattiert wurden. Gleichzeitig müsse die Jugend weiterhin für die Sache des Nahen Ostens eintreten, ein Gebiet, das wiederholten Angriffen des Imperialismus ausgesetzt ist, wobei sie als Beispiele Syrien, Libyen und Palästina nannte.

Abschließend dankte sie der Bürgerrevolution Ecuadors für die Aufnahme, die sie der kubanischen Delegation bot. „Dieses Treffen - fügte sie hinzu - hat ermöglicht, den Jugendlichen der ganzen Welt zu zeigen, was in diesem Land passiert, ein weiteres Beispiel des lateinamerikanischen Kampfes für Emanzipation und Souveränität. Wir konnten die Stärke dieses Prozesses spüren, dessen wichtigste Führungskräfte, Präsident Rafael Correa, Außenminister Ricardo Patiño und die Parlamentspräsidentin dem Festival große Aufmerksamkeit schenkten."

„Wir konnten uns mit einer Gruppe von Ländern austauschen. Es haben elf Minister für Jugendfragen und 43 Generalsekretäre kommunistischer Jugendverbände am Festival teilgenommen, was zeigt, dass sich die Linke in einer bedeutenden Gruppe von Ländern Amerikas positioniert", kommentierte Yuniasky Crespo abschließend.
 

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