Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 15. Oktober  2014

 

Reverend Jesse Jackson fordert Ende der US-Blockade gegen Kuba

Washington (PL) - Der US-amerikanische Reverend Jesse Jackson hat zur Beendigung der seit 52 Jahren von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängten wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade aufgerufen, veröffentlichte am 14. Oktober die Tageszeitung Chicago Sun-Times auf ihrer Website.

„Die unerbittliche Opposition der Vereinigten Staaten gegen die Anwesenheit Kubas auf den Meetings der Hemisphäre hat praktisch alle unsere Nachbarn beleidigt“, unterstrich Jackson, der bestätigte, dass diese gegen die Karibikinsel gerichtete Politik der Strangulierung dazu beigetragen hat, Washington zu isolieren.

Jackson, ein prominenter Bürgerrechtler und Baptistenprediger, der bei den Präsidentschafts-Vorwahlen 1984 und 1988 für die Demokratische Partei kandidierte, erklärte, die Blockade gegen Kuba hätte schon vor Jahrzehnten aufgehoben werden müssen.

„Das Embargo (die Blockade) gegen Kuba ist weitgehend aus zwei Gründen aufrecht erhalten worden. Erstens, weil (Fidel) Castro die Central Intelligence Agency (CIA) und die kalten Krieger beschämt hat, denn er vereitelte ihre Versuche, die Insel zu erobern, das Regime zu destabilisieren und ihn zu ermorden“, betonte der US-amerikanische Religionsführer.

Er wies auch auf die Innenpolitik als weiteren wichtigen Grund für die Beibehaltung der grausamen Maßnahme hin, insbesondere wegen der Verbindungen des Weißen Hauses mit den kubanisch-US-amerikanischen Wählern im Bundesstaat Florida.

Er betonte, dass die Politik veraltet ist und dass die neue Generation der Kubaner-US-Amerikaner Beziehungen zu ihrem Herkunftsland aufrechterhalten will.

Jackson sagte, dass seit langer Zeit dieser „veraltete kalte Krieg“ gegen eine kleine Insel, nur 90 Meilen vor der Küste der Vereinigten Staaten entfernt, hätte beendet werden müssen.

„Die Kubaner sind freier, in die Vereinigten Staaten zu reisen, als die US-Amerikaner, wenn sie nach Kuba reisen wollen“, betonte Jackson. „Die Kubaner erweitern das Privateigentum und fördern ausländischer Investitionen.“

Er forderte den US-Präsidenten Barack Obama auf, einen konstruktiven Schritt für die Aufhebung der Blockade gegen Kuba zu unternehmen.

„Präsident Obama – sagte er – kann die US-amerikanische Führung in der Region wiederbeleben und eine historische Schande beenden.“
 

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