Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 14. Mai 2014

 

Die US-Blockade ist das Haupthindernis für die Entwicklung Kubas

GENF — Kuba wies am Dienstag in Genf darauf hin, dass das Haupthindernis für die Wahrnehmung des Rechts auf Entwicklung die von den USA seit mehr als 50 Jahren auferlegte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade ist.
Diese Aggression ist weiterhin in Kraft und wird immer intensiver. Sie stellt eine massive, flagrante und systematische Verletzung der Menschenrechte dar, erklärte der kubanische Delegierte Alejandro Castillo.
Während der 15. Sitzungsperiode der Arbeitsgruppe über Recht auf Entwicklung stellte Castillo fest, dass die Regierung der USA zur Rechtfertigung dieser Blockade alle möglichen politischen Machenschaften einsetzt, einschließlich der absurden und unhaltbaren Bezeichnung seines Landes als den Terrorismus fördernden Staat.

„Wir lehnen es energisch ab, dass ein solch sensibles Thema wie der internationale Terrorismus manipuliert wird, um es zu einem Instrument der Politik gegen Kuba zu machen und die Blockade zu rechtfertigen“, sagte der Delegierte Kubas.
Castillo forderte die endgültige Ausschließung seines Landes aus dieser künstlichen, unilateralen und willkürlichen Liste, die eine Beleidigung für das kubanische Volk darstellt, und forderte von den Vereinigten Staaten, die Blockade aufzuheben, wie es die internationale Gemeinschaft fordert.
Seitdem diese Blockade 1962 aufgenommen wurde und bis April 2013 betragen die wirtschaftlichen Schäden, die dem kubanischen Volk zuteil wurden, eine Billion 157 Milliarden 327 Millionen Dollar, unter Beachtung der Entwertung dieser Währung gegenüber dem Goldwert.
Bei seinem Redebeitrag erinnerte der kubanische Vertreter daran, dass fast 30 Jahre, nachdem die Erklärung zum Recht auf Entwicklung angenommen worden ist, das Thema noch immer für viele Länder, einschließlich Kuba, eine Priorität darstellt.
„Die Wirtschaftskrise, die heute alle Länder beeinträchtigt, die negativen Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung, die protektionistischen Barrieren, die von den reichen Ländern auferlegt werden, der ungleiche Austausch stellen einige der  Hindernisse dar, die auf internationaler Ebene gegen die Wahrnehmung dieses Rechts verstoßen“, sagte er.
Kuba bekräftigt erneut, dass, wenn die industrialisierten Länder den politischen Willen dazu hätten, es mit relativ wenigen Mitteln möglich wäre, viel für Milliarden Menschen auszurichten, bestätigte Castillo.
Die Sitzungen der Arbeitsgruppe zum Recht auf Entwicklung, eines Hilfsorgans des Menschenrechtsrats, werden unter Teilnahme von Vertretern aller Regionen der Welt bis zum 16. Mai andauern.

 

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