Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 13. Mai 2014

 

Immer mehr US-Bürger fordern Obama dazu auf, die Beziehungen zu Kuba zu normalisieren

WASHINGTON — Immer mehr Stimmen kommen zu jenen hinzu, die innerhalb der Vereinigten Staaten Obama dazu auffordern, die Beziehungen zu Kuba zu normalisieren.

AP berichtet, dass die Vereinigung der Maisproduzenten von Illinois will, dass der Präsident die Möglichkeiten des bilateralen Handels zwischen unseren Ländern erweitern solle.

In einem Kommuniqué sagt die Organisation, dass die Lage Kubas eine „hervorragende Gelegenheit für die Nahrungs- und Konsumgüter von Illinois darstellen“, weil dieses Land ganz in der Nähe der südlichen Handelshäfen der USA liegt.

Der Präsident der Vereinigung, Gary Hudson, wies darauf hin, dass Illinois den sechsten Platz unter den Bundesstaaten einnimmt, die durch die Finanz- und Reisebeschränkungen die meisten Geschäftsmöglichkeiten einbüßen.

Die Vereinigung ist Teil der Arbeitsgruppe Kuba-Illinois, deren Generalversammlung 2013 gebildet wurde. Neben anderen Angelegenheiten fordert die Organisation von Obama, ein Büro für Agrarhandel in Kuba einzurichten.

Auch religiöse Führer der USA drängten den Chef des Weißen Hauses, seine Handlungsfähigkeiten zu nutzen, um die Beziehungen zwischen den USA und Kuba zu verbessern.

PL berichtet, dass mehrere Führer christlicher und evangelischer Kirchen, des Nationalrates der Kirchen der Vereinigten Staaten, der  presbyterianischen Kirchen und anderer Kongregationen in einem an den Regierungschef gerichteten Brief diesen dringend dazu aufrufen, sofortige gutgläubige Gespräche einzuleiten.

Diese Diskussionen müssen die Sorgen der Kubaner bezüglich der Politik Washingtons in Betracht ziehen, einschließlich der Inhaftierung der drei noch inhaftierten Mitglieder der Cuban Five, die ungerechte Haftstrafen verbüßen, weil sie versuchten, dem Terrorismus gegen ihr Land vorzubeugen.

Im Interesse des Voranschreitens in der Wiederaufnahme der Beziehungen rufen die Führer der US-amerikanischen Kirchen dazu auf, einen Dialog auf hoher Ebene zu eröffnen, um Kuba von der Liste der den Terrorismus fördernden Staaten zu streichen.

 

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