Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

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I N T E R N A T I O N A L E S

Havanna, 12 September 2014

 

WHO würdigt sofortige Antwort Kubas auf Aufruf zum Kampf gegen Ebola-Epidemie

GENF — Der kubanische Minister für Gesundheitswesen, Roberto Morales Ojeda, hatte zu Beginn seines Aufenhaltes in dieser Stadt eine Arbeitssitzung mit der Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, die der Bereiterklärung Kubas zum Aufruf der Vereinten Nationen im Kampf gegen die Ebola-Epidemie galt. 

Während des Treffens mit Chan dankte Morales Ojeda der Generaldirektorin für die an sein Land gerichtete Einladung, sich an den weltweiten Anstrengungen zu beteiligen, um diese in vier Nationen Westafrikas ausgebrochene Krankheit zu stoppen.

Die sofortige Bereitschaftserklärung Havannas nach dem Aufruf des UNO-Generalsekretärs Ban Ki-moon wurde von der Generalsekretärin hervorgehoben. Sie rief dazu auf, von der kubanischen Erfahrung in der Behandlung von Notfällen zu lernen und dankte Präsident Raúl Castro dafür, dass Kuba das erste Land ist, das dem internationalen Aufruf folgt.

Sie wies desweiteren darauf hin, dass sich die Karibiknation nicht nur der Gesundheit ihres Volkes, sondern auch der anderer Teile der Welt verpflichtet fühlt und erinnerte an ihren kürzlichen Besuch in Kuba, wo sie wissenschaftliche Einrichtungen besucht und gemeinsam mit dem kubanischen Präsidenten die neuen Stätten des Zentrums für die Staatliche Medikamentenkontrolle und des Koordinationszentrums für klinische Studien eingeweiht hatte.

Morales Ojeda erläuterte, dass die medizinische Zusammenarbeit Kubas vor 55 Jahren mit Beginn der Revolution begonnen hatte und dass gegenwärtig über 50.000 Fachkräfte der Branche in 66 Ländern, darunter 32 afrikanischen, arbeiten.

„Aufgrund der Geschichte der Zusammenarbeit unseres Landes und insbesondere auf dem Gebiet des Gesundheitswesens wurden wir gebeten, zu den Ländern zu gehören, die von Anfang an dem dringenden Hilferuf Afrikas folgen, wo bisher etwa 4.000 Fälle und über 2.000 Todesopfer erfasst worden sind“, führte er aus.

Nach dem Arbeitstreffen besichtigten der kubanische Minister und Dr. Bruce Aylward, beigeordneter WHO-Generaldirektor für Polio, Notfälle und Länderzusammenarbeit bei der WHO, gemeinsam das geschaffene Notfallzentrum zur ständigen Verfolgung der in Westafrika ausgebrochenen Epidemie hämorrhagischen Fiebers.  

Aylward lobte die Solidarität Havannas mit anderen Ländern der Welt auf dem Gebiet der medizinischen Versorgung, während er feststellte, dass die gegenwärtige Situation in erster Hinsicht mehr Gesundheitspersonal erfordert, mehr als Ressourcen oder materielle Unterstützung.

Der Minister und die ihn begleitende Delegation werden am heutigen Freitag ein weiteres Arbeitstreffen mit der Generaldirektorin der WHO abhalten.

Nach Beendigung der wichtigen Arbeitstreffen der Fachkräfte Kubas und der WHO wird der Minister auf einer Pressekonfernz eine Ansprache halten. (PL)
 

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