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The New York Times
hebt die Arbeit Kubas im Kampf gegen die Cholera in
Haiti hervor
WASHINGTON, 8. November. — In einem heute
erschienenen Artikel erkennt The New York Times
an, dass in dem Maße, in dem die Choleraepidemie in
Haiti anhält, die kubanische Medizinische Mission
ihre Arbeit fortsetzt und das Lob der Spender und
der Diplomaten verdient, weil sie standhaft in der
ersten Linie des Kampfes bleibt und außerdem breit
angelegte Anstrengungen unternimmt, das zerstörte
Gesundheitssystem in diesem Land neu aufzubauen.
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Die Kubaner
waren bereits vor dem
Erdbeben in Haiti und sind noch immer
vor Ort, während die Hälfte der
NGOs abgezogen sind |
Paul Farmer, UN-Sonderbotschafter in Haiti und
Begründer von Partners in Health, sagte, dass
es die Kubaner waren, die den wichtigen Alarm über
den Ausbruch der Krankheit gaben, was dazu beitrug,
die leitenden Beamten des Gesundheitswesens zu
mobilisieren und die Zahl der Todesfälle zu
reduzieren, schreibt die Zeitung.
Darüber hinaus merkte Farmer an, dass nachdem die
Sterblichkeitsrate im Dezember ihren Höchstpunkt
erreicht hatte und die Aufmerksamkeit der Welt
wesentlich zurückging, "die Kubaner vor Ort bleiben,
während die Hälfte der NGOs bereits verschwunden
sind".
Im Verlaufe des Jahres 2011 starben in Haiti
6.600 Menschen an Cholera und mehr als 476.000
erkrankten an ihr — fast 5 % der 10 Millionen
Menschen dieses Landes —, was UNO-Vertreter als die
weltweit höchste Cholerarate einschätzen.
Kubanische Ärzte sind seit 1998 in Haiti tätig,
als nach dem Hurrikan Mitch 100 von ihnen in das
Land kamen. Ihre Arbeit in Haiti ist Teil des
Programms der Internationalistischen Medizinischen
Missionen, das Kuba seit fünf Jahrzehnten aufrecht
erhält. (Cubadebate)
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