Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

U N S E R   A M E R I K A

Havanna, 6. Januar 2011

 

Zweite Gruppe der Brigade "Henry Reeve" in Port-au-Prince

Juan Diego Nusa Peñalver

IN Erfüllung der Verpflichtung der kubanischen Regierung, 300 Ärzte und Krankenschwestern zusätzlich nach Haiti zu schicken, um der Choleraepidemie zu trotzen, traf die zweite Gruppe von 65 Helfern des Internationalen Fachärztekontingents für Katastrophensituationen und Schwere Epidemien "Henry Reeve" in Port-au-Prince ein, um sich umgehend der Bekämpfung der Krankheit anzuschließen, die seit Mitte Oktober dieses Jahres den Tod von mehr als 2.000 Haitianern verursacht hat.

Unser Botschafter hier, Ricardo García Nápoles, Dr. Lorenzo Somarriba López, der kubanische Vizegesundheitsminister und Generalkoordinator der Kubanischen Medizinbrigaden, sowie Dr. Alina Cárdenas Díaz, Parteisekretärin des Kollektivs, und andere Vertreter, empfingen die Mitglieder der Henry-Reeve-Brigade, die sich den bereits mehr als tausend Gesundheitshelfern aus Kuba in Haiti anschließen, von denen die meisten dem Integralen Programm für Gesundheit (PIS) angehören. Sie kamen nach Haiti, um die Gesundheit seines Volkes zu verbessern und sich dieser schweren Krankheit zu stellen, von der insgesamt bereits über 91.000 Haitianer betroffen sind.

Die neue Gruppe mit Erfahrungen in der Behandlung von Opfern von Naturkatastrophen in Ländern wie China, Pakistan, Guatemala, Indonesien, Bolivien, Chile und in Haiti selbst, wird in acht der zehn Provinzen des Landes eingesetzt, in denen ca. zehn Millionen Menschen leben.

Dieser Gruppe gehören 14 in der Lateinamerikanischen Medizinschule (ELAM) ausgebildete Ärzte aus Bolivien, Mexiko, Peru, Ecuador, Paraguay und Kolumbien an, alle Absolventen der Fachrichtung Umfassende Allgemeinmedizin.

Die Neuankömmlinge sind vorübergehend in Zelten des Operationszentrums der ehemaligen Botschaft der Bolivarianischen Republik Venezuela in Haiti untergebracht.

Der venezolanische Botschafter in Haiti, Pedro Antonio Canino, der sie ebenfalls begrüßte, sagte, dass diese gemeinsamen Bemühungen Teil der strategischen Allianz der revolutionären Regierungen beider Länder zugunsten des Lebens bedürftiger Menschen Unseres Amerikas sind.

"Es gehört zur Strategie, die vor vielen Jahren der Comandante en Jefe Fidel Castro und der Kommandant Hugo Chávez entworfen haben", ergänzte er.

DIE PROTAGONISTEN HABEN DAS WORT

Der Arzt Raymundo Díaz Hernández aus Mexiko und Leiter dieses Kollektivs der ELAM sagte, es sei sein erster internationalistischer Einsatz und seine Feuertaufe im Beruf.

"Die Idee von Fidel, die ELAM zu gründen, ist etwas sehr Humanitäres, weil wir beweisen, dass die Ausbildung von Ärzten mit der Berufung zu dienen überall in der Welt viele Leben retten kann, und das tun wir heute in Haiti", stellte er fest.

Die Krankenschwester aus Ciego de Ávila, Vilma Pérez Fernández, deren Mutter im Land von Toussaint Louverture geboren wurde und perfekt Kreolisch, die Sprache Haitis, spricht, sagte, sie sei stolz, diesen zweiten Einsatz bei einem so bescheidenen Brudervolk leisten zu können, das medizinische Hilfe braucht. Vorher sei sie, wie sie sagte, von 1999 bis 2001 als Mitglied des Integralen Gesundheitsprogramms hier gewesen.

Die Brigade behandelte bis zum 10. Dezember in 44 Choleraheilzentren 32.931 Cholerakranke, durchschnittlich 600 täglich. Es starben 259 Patienten, womit eine niedrige Sterberate von 0,79 % verzeichnet wird.
 

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