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Tausende Chilenen demonstrieren gegen Polizeigewalt
Santiago de Chile, 5. August.
- Chile beging den „Tag des Bürgererwachens", um an
die polizeiliche Repression zu erinnern, die die
Studierenden am 4. August 2011 erlitten, nachdem die
Regierung ihnen nicht die Erlaubnis gegeben hatte zu
protestieren, berichtet Telesur.
Soziale
Organisationen und Studenten marschierten gestern
friedlich durch die Straßen von Santiago und hielten
dann vor dem Museum der Bildenden Künste eine
kulturelle Veranstaltung ab, auf dem die
Studentenführe zu einem massiven "Cacerolazo" (Kochtopf-Protest)
aufriefen, um die fehlenden Antworten auf die
Forderungen der Studentenbewegung anzuprangern.
Im letzten Jahr riefen die chilenischen Studenten zu
etwa 40 Märschen auf, auf denen sie eine qualitativ
hochwertige öffentliche Bildung forderten. In vielen
Fällen kam es zu polizeiliche Repression und
zahlreichen Verhaftungen, fügt Russia Today hinzu.
Die Demonstranten forderten, dass die
Zentralregierung die Grund- und Mittelschulbildung
wieder übernimmt, die privaten Hochschulen aufhören,
aus der Bildung ein Geschäft zu machen, und dass die
Verfassung das Recht auf eine qualitativ hochwertige
öffentliche Bildung garantiert.
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