QUITO — Der ecuadorianische Präsident Rafael
Correa versicherte heute, dass die Zusammenarbeit
mit Kuba weitergeführt wird, und dankte ganz
besonders für die Unterstützung der Ärzte in der
Solidarischen Mission Manuela Espejo, die auf das
Studium und die Behandlung von Behinderungen
gerichtet ist. Auf diese Weise beantwortete er eine
Frage des kubanischen Fernsehens während eines
Treffens mit ausländischen Korrespondenten.
„In
der Tat muss ich anerkennen, dass die Zusammenarbeit
praktisch nur von einer Seite erfolgt ist, und dies
ist eine große Schuld, die das ecuadorianische
gegenüber dem kubanischen Volk hat."
Er erwähnte, dass Kuba 1.757 ecuadorianische
Studenten kostenlos in der Lateinamerikanischen
Medizinschule (ELAM) ausbildet, und hierfür sehr
arme Jugendliche auswählt.
„Kuba hat Ecuador außerordentlich stark geholfen",
unterstrich Correa, und sagte, dass seine Regierung
versucht, Kuba dafür in irgendeiner Weise zu
vergüten, zum Beispiel indem sie der Insel
Medikamente abkauft, da sie ein guter Hersteller ist.
„Wir danken zutiefst für die gesamte
Unterstützung, die Kuba geleistet hat und weiter für
die Mission Manuela Espejo leisten wird, die so
wichtig für die Regierung Ecuadors und das ganze
Land ist, hob er hervor."
Mehr als 300 kubanische Spezialisten in
verschiedenen Zweigen der Medizin, Krankenschwestern
und Techniker arbeiten in Ecuador seit mehr als
einem Jahr unter der Leitung der Vizepräsidentschaft
der Republik in dieser Mission, in der 1.286.331
Wohnungen in den 24 Provinzen des Landes besucht
wurden.
Im Ergebnis der erstellten Studie wurden 294.166
Menschen mit Behinderungen ausfindig gemacht, von
denen 26.327 kritische Fälle sind.
Kuba unterhält außerdem in Ecuador 43 Fachleute
der Mission Milagro (Wunder), die etwa 110.000
Ecuadorianer kostenlos an den Augen operiert hat, 53
Experten des Alphabetisierungsprogramms „Yo sí
puedo" (Ja, ich kann es) und 46 Ausbilder und
Trainer im Sport. (PL)