Kubanische Helfer
in Haiti befinden sich in Sicherheit
Juan Diego Nusa
Peñalver, SONDERKORRESPONDENT
Port-au-Prince, 22. August. —Die ca. 1.000
kubanischen Mitarbeiter in den Bereichen Gesundheit,
Bildung, Landwirtschaft, Sport und anderen, die
ihren Beitrag zur sozioökonomischen Entwicklung
Haitis leisten, sind in Sicherheit. Auch die
materiellen Ressourcen unter ihrer
Verantwortlichkeit sind sicher aufbewahrt angesichts
der Gefahr, die der Durchzug des Hurrikans Irene in
der Nähe der Nordküste dieses verwüsteten
Karibiklandes birgt.
Liurka Rodríguez, stellvertretende
Geschäftsführerin unserer Botschaft in Haiti,
äußerte Granma gegenüber, dass sich unsere
Mitarbeiter guter Gesundheit erfreuen und bereit
sind, der haitianischen Bevölkerung Hilfe zu leisten,
die von dem Hurrikan betroffen werden könnte, vor
allem im Bereich der Gesundheit, dem der größte Teil
der kubanischen Zusammenarbeit mit dem Vaterland von
Toussaint Louverture gewidmet ist.
Das kubanische Personal erfüllt die für
Situationen intensiver Regenfälle und Hurrikans
angebrachten Sicherheitsmaßnahmen, die für
Naturphänomene dieser Art angeordnet sind.
Puerto
Rico: ÜBERSCHWEMMUNGEN UND STROMAUSFÄLLE
San Juan. —Puerto Rico ist seit dem gestrigen
Morgen von Überschwemmungen und Flussübertretungen
betroffen. Viele Bäume sind umgestürzt und tausende
Menschen leiden unter Stromausfällen, die der Sturm
Irene verursacht hat, der während des Durchzugs über
die Karibikinsel die Kategorie eines Hurrikans hatte.
Der Gouverneur Luis Fortuño teilte in einer
Pressekonferenz mit, dass ca. 800.000 Personen ohne
Stromversorgung waren. Außerdem haben über 100.000
Haushalte keine Wasserversorgung. (EFE)