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Bermoy mit erster Medaille für
Kuba
LONDON.— Kubas erste
Medaille in London 2012 errang, wie vor vier Jahren,
Yanet Bermoy, die kleinen Judoka aus Cienfuegos. Die
Silbermedaille, wie in Peking 2008, aber in einer
anderen Gewichtsklasse (52 kg), wo sie nur der
koreanischen An Kum Ae unterlag, die in Chinas
Hauptstadt auch Olympiazweite war.
"Ich
bin gekommen, um den Titel zu diskutieren", hatte
sie in den Tagen vor dem Wettkampf gesagt und ging
mit dieser Überzeugung in ihre Kämpfe, bei denen sie
eine Rivalin nach der anderen besiegte: die Mongolin
Bundmaa Munkhbaatar, Zweite des Weltranking, die
Luxemburgerin Marie Muller und auch die Belgierin
Ilse Heylen, Bronzemedaillengewinnerin von Athen
2004.
Die 32-jährige Koreanerin An
hatte sich ihrerseits auch hartnäckig gezeigt und
auf ihrem Weg ins Finale die zweifache Weltmeisterin
Misato Nakamura aus Japan, die Französin Priscilla
Gneto und die Italienerin Rosalba Forciniti besiegt.
Das Finale war ein
spannendes Duell, das sich erste in der Verlängerung
entschied, als die Asiatin die Kubaner mit einem
Angriff auf die Beine überraschte.
So errang Bermoy erneut
Silber und bedauerte, nicht den Olympiasieg erreicht
zu haben. "Ich hatte mich darauf vorbereitet. Aber
die Koranerin ist in sehr guter Form. Ich wollte sie
strategisch besiegen, weil ich noch nie einen Wurf
geschafft habe, obwohl ich sie in diesem Jahr in
Deutschland (beim Grand Prix in Düsseldorf) besiegt
habe. Ich denke, ich hätte noch ein wenig mehr geben
müssen. Ich hätte noch mehr aufpassen müssen", sagte
sie nach dem Kampf.
Trotzdem war sie stolz
darauf, die erste Medaillengewinnerin Kubas bei
diesen Spielen zu sein und wieder eine Medaille
gewonnen zu haben.
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