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Eine Welle von Anschlägen im
Irak
BAGDAD, 20.
März. - 26 nahezu gleichzeitige Explosionen
erschütterten am Dienstag Städte und Gemeinden im
Irak und verursachten mindestens 49 Tote und 200
Verletzte, berichtet Reuters.
Die
Ereignisse fallen mit dem neunten Jahrestag der US-Invasion
zusammenfallen und finden eine Woche vor dem Gipfel
der Arabischen Liga in Bagdad statt.
Insgesamt 13 Städte
waren von den Angriffen betroffen, berichtet AFP.
Der tödlichste Vorfall ereignete sich in der Stadt
Kerbala, im Süden des Landes, wo zwei Explosionen
während der Hauptverkehrszeit am Morgen 13 Tote und
48 Verletzte forderten, wie Mahdi Jamal, ein
Sprecher der Gesundheitsbehörde der Stadt, mitteilte.
„Die zweite Explosion verursachte die größte
Zerstörung. Ich sah Körperteile, Finger, Hände, auf
der Straße liegen", sagte der 23jährige Murtadha Ali
Kadhim Reuters gegenüber.
Drei Menschen wurden getötet und vier verletzt
bei der Explosion einer Autobombe in der Nähe des
Außenministeriums in Bagdad, wo ein Kommando auch
drei Polizisten in der Kirche Mar Thomas getötet,
sagten Sicherheitskreise.
In einem Zeitraum von zwei Stunden erschütterten
Explosionen auch Baiji, Samarra, Tuz Khurmato, Dakuk
und Dhuluiya, im Norden, Ramadi, im Westen, Hilla
und Mahmudiya Latifiya, im Süden. Die Polizei
entschärfte Bomben in Baqouba und Falludscha. Die
meisten Angriffe richteten sich gegen
Polizeikontrollen und Patrouillen.
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