|
Abgeordnete des Europaparlaments fordern von den USA
Gerechtigkeit für die Fünf Kubaner
Brüssel,
12. Juli — Abgeordnete des Europaparlaments
verschiedener Länder, unter Führung der Spanier
Miguel Ángel Martínez und Willy Meyer, forderten
heute Gerechtigkeit für die
fünf kubanischen Kämpfer gegen den Terrorismus,
die weiterhin in den USA inhaftiert sind.
Der Brief, der an den
Präsidenten der USA, Barack Obama, gerichtet ist,
erinnert daran, dass sich Mitglieder des
Europäischen Parlaments nicht zum ersten Mal zu der
Notwendigkeit äußern, Gerechtigkeit für die Cuban
Five, wie sie international bekannt sind, walten zu
lassen.
Es geht um die Verfahren von
Antonio Guerrero, René González, Ramón Labañino,
Gerardo Hernández und Fernando González (die Fünf),
die lange Gefängnisstrafen in den USA verbüßen, weil
sie terroristische Aktionen gegen die Karibikinsel
verhinderten.
Das Dokument fordert Obama
auf, von seinen Vorrechten als Präsident Gebrauch zu
machen, um der Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten
und die fünf Kubaner zu befreien, die bereits mehr
als zwölf Jahre Gefängnisstrafe verbüßt haben.
Martínez, Sozialist und
Präsident der Gruppe für Freundschaft und
Solidarität mit dem kubanischen Volk im Europäischen
Parlament, und Meyer, stellvertretender Präsident
eben dieser Gruppe und Mitglied der Vereinigten
Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke, bezogen
sich auch auf das Thema der Besuche in den
Gefängnissen.
Gemeinsam mit weiteren 25
Parlamentariern sprachen sie die von Washington
begangene Willkür an, mit der es die Visa ablehnt,
damit zwei der Ehefrauen der Fünf ihre Männer in den
Gefängnissen besuchen können (im Fall von Gerardo
und René).
Im Text wird außerdem die
internationale Kampagne um diesen Fall hervorgehoben,
in der sich wichtige Organisationen vereinen, sowie
10 Nobelpreisträger und insbesondere der Expräsident
der Vereinigten Staaten James Carter.
(PL)
|