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Casa-Preis für Zuleica Romay
Madeleine Sautié Rodríguez
Der
Kubanerin Zuleica Romay kam der Außerordentliche
Preis für Studien über die Präsenz der Schwarzen in
Amerika und der Karibik der Gegenwart zu, den
Casa de las Américas in seiner 53. Auflage des
angesehenen Literaturpreises verlieh. Sie erhielt
ihn für ihr Essay „Elogio de la altea o las
paradojas de la racialidad“.
„Dies
ist der bedeutendste Preis meiner kurzen Laufbahn
als Schriftstellerin. Das Buch zu schreiben, machte
mich zu einem besseren Menschen“, sagte Romay der
Presse gegenüber nach dem Erhalt der Auszeichnung.
Die Jury hob die „thematische Kohärenz und Einheit
der Arbeit“ hervor und betonte die „Erzählweise, in
der die Autorin sich voll als Subjekt einer
historischen Erfahrung einbringt, von der sie mit
Wissen und dokumentarischer Grundlage spricht“.
Der
Preis in der Kategorie Theater erhielt das Werk „El
tao del sexo“ der Argentinier Ignacio Apolo und
Laura Gutman; bei der Kinder- und Jugendliteratur
ging der Preis an die Argentinierin Josefina
Porcelli Piussi für ihren Roman „Mi hermano llegó de
otro planeta un día de mucho viento“; bei der
karibischen Literatur in Französisch oder Kreolisch
gewann das Werk „Le sang et la mer“ des Haitianers
Gary Víctor, und bei der brasilianischen Literatur
„O alufá Rufino. Tráfico, escravidão e liberdade no
Atlântico negro (1822-1853)“ von João José Reis,
Flávio dos Santos Gomes und Marcos J. M. de
Carvalho.
Der
Preis für Studien über Lateinamerikaner in den
Vereinigten Staaten wurde der Essayistin Cristina
Beltrán für „The Trouble With Unity: Latino Politics
and the Creation of Identity“ verliehen.
Bei
der Preisverleihung waren unter anderen
Persönlichkeiten anwesend: Armando Hart Dávalos,
Direktor des Büros des Martí-Programms; Abel Prieto,
Minister für Kultur, und Roberto Fernández Retamar,
Präsident der Casa de las Américas,
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