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„Fidel Castro hat sehr nützliche Geschichten zu
erzählen"
Buenos
Aires, 22. April — Der historische Führer der
kubanischen Revolution, Fidel Castro, hat
Geschichten zu erzählen, die für die kommenden
Zeiten sehr nützlich sein können, stellte die
Journalistin und Schriftstellerin Katiuska Blanco
fest.
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Fidel und Katiuska Blanco während der
Vorstellung des Buches In Havanna.
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Dies war eines der Gründe, die sie inspirierten,
das Buch Fidel Castro Ruz, Guerrillero del Tiempo
(Fidel Castro Ruz, Guerillakämpfer der Zeit) zu
schreiben, ein Werk, das auf der Internationalen
Buchmesse von Buenos Aires vorgestellt wurde,
bekannte die Autorin in einem Interview mit der
Tageszeitung Página 12.
Das Einzige, was die Menschheit retten kann —
fügte sie hinzu —, ist, den Kurs zu ändern und dass
die Gesellschaften dem Wissen den Vorrang geben und
ein Leben in Harmonie mit - wie die Aymara sagen -
der Pachamama (Mutter Erde) führen.
Dazu befragt, ob sie von Beginn ihrer Forschungen
über das Leben von Fidel Castro an davon träumte,
ihn zu interviewen, bekannte sie: „Ich träumte, dass
ich an einem sehr bewaldeten Ort war, bewachsen wie
ein Urwald, wo ich ihn interviewte."
Sie erinnerte sich an den ersten Besuch in seinem
Haus, im Jahr 2009, der fast ein Familienbesuch war
und bei dem sie sich über alltägliche Dinge
unterhielten.
„Wir sprachen vom Essen, denn er ist ein sehr
anerkannter Koch. Auch über seine Sorgen um die
Erhaltung des Planeten und der Gattung; über
Geschichte, Politik und Traditionen." Blanco, die
ebenfalls Autorin zweier Bücher zur
Familiengeschichte ist: Todo el tiempo de los
cedros. Paisaje familiar de Fidel Castro Ruz,
sowie Ángel, la raíz gallega de Fidel,
unterstrich, dass er ein Mann ist, der stets
bestrebt war, sein Familienleben vom öffentlichen
Leben fern zu halten.
Dies ist nicht nur ein Ausdruck von Mut, sondern
von Intelligenz, betonte sie.
Andernteils beschrieb sie den historischen Führer
als sensiblen und respektvollen Mann, der sie sehr
an die Arbeitsweise von (Honoré de) Balzac erinnert,
von dem gesagt wird, dass er nachts arbeitete und
die Originale immer wieder korrigierte.
„Fidel ist die Suche nach Perfektion der Zeile in
Schönheit und Essenz. Er bemüht sich, gerecht zu
sein, wenn er über einen Gefährten spricht, weil er
weiß, dass sein Wort Gewicht hat und dass das, was
er sagt, in der Geschichte verbleiben wird. Bei
historischen Themen liebt er das Detail sehr", fügte
sie hinzu.
„Schon immer", stellte Blanco fest, „hatte Fidel
den Willen, für ein besseres Schicksal der großen
Mehrheiten zu kämpfen. Er ist ein Revolutionär, der
die Erfüllung seiner Träume erlebt hat und der viele
Jahre gelebt hat, um dies zu erleben."
„Ich vergleiche ihn immer mit dem Baum von Tule,
einem mexikanischen Baum mit einem übermäßig dicken
Stamm, von dem es heißt, dass fünfzig Menschen
versuchen, ihn zu umfassen, und es ihnen nicht
gelingt. (PL)
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