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Ich
erwarte, dass Kuba weiter
mit mir rechnet
Madeleine Sautié
Rodríguez
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Die
Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú aus
Gualtemala ehrte die 20. Internationale Buchmesse
mit ihrer Präsenz. Sie nahm die Einladung zu der von
der Journalistin Magda Resik geleiteten
Veranstaltung "Treffen mit …" an, die im
Nicolás-Guillén-Saal der Festung San Carlos de la
Cabaña stattfand.
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Rigoberta
Menchú neben dem
guatemaltekischen Schriftsteller
Dante Liano |
Das zahlreiche Publikum,
darunter Politbüromitglied und Kulturminister Abel
Prieto Jiménez, die Präsidentin des Kubanischen
Buchinstituts Zuleica Romay und der Botschafter
Guatemalas in Kuba, Estuardo Meneses Coronado, hörte
der charismatischen Indigenasführerin zu, die unter
anderen Themen ihre Verbindung zur Literatur
ansprach, der sie sich zusammen mit dem
guatemaltekischen Schriftsteller und
Literaturkritiker, Nationalpreisträder für Literatur,
Dante Liano, gewidmet hat.
In einer herzlichen
Unterhaltung mit einem Publikum, das sie als
universelle Persönlichkeit bewundert, sprach Menchú
von dem Wunsch, an diesem kulturellen Fest
teilzunehmen, und von der Freude, die sie in der
Betätigung in der Literatur gefunden hat. "Ich bin
keine große Schriftstellerin, sondern eine
Erzählerin von Geschichten", erklärte sie.
Liano hob seinerseits
hervor, dass die berühmte Guatemaltekin Erbin der
mündlichen Kultur der Maya sei und die Gabe und
Magie des Wortes besitze. Eine exquisit geführte
Korrektur zeichnet die Arbeit der beiden Erzähler
aus, die zusammen bereits sechs Bücher
veröffentlicht haben. Eines, das den Titel El
legado secreto (Das geheime Vermächtnis) trägt,
wird demnächst in unserem Land vorgestellt.
Persönliche Erlebnisse, die
ihre Tätigkeit als Verfechterin der sozialen Rechte
ihrer Ethnie betreffen, sowie die tausende Jahre
alte Kultur voller Werte und Legenden, der sie
angehört, waren Themen der Veranstaltung, auf der
sie auch versicherte, dass "hier mehr gelesen wird,
als in den anderen Ländern des Kontinents, und es
wird die beste Gedankenwelt gelesen, die sich auf
dem Kontinent und in der Welt entwickelt".
Sie bekräftigte ihre
Unterstützung für die Sache der in Gefängnissen des
Imperiums gefangen gehaltenen fünf kubanischen
Antiterroristen, ihre immense Zuneigung für Fidel
und brachte ihren Wunsch zum Ausdruck, Kuba möge
weiter mit ihr rechnen.
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