Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

K U B A

Havanna, 3. Februar 2012

 

BILDUNGSWESEN IN KUBA
Zahlen, die für sich sprechen


Yenia Silva Correa

WENN man sich in Kuba fragen würde, wie viel das dafür ausgibt, den Zugang der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zum Bildungssystem und die Permanenz in ihm zu gewährleisten, wäre die Antwort sehr einfach: Millionen.

In Kuba ist das Recht auf Bildung universell und kostenlos für alle Bürger. Die Summen, die für das Lehrjahr 2011-2012 aufgewendet werden, verdeutlichen den politischen Willen des revolutionären Staates, der dieses Recht geltend macht.

Allein in Studienmaterial wurden 5,8 Millionen Dollar investiert. 205.000 Dollar wurden für den Erwerb von Erdkugeln aufgebracht. Der Kauf von 20 Sprachlaboratorien kostete 342.000 und die Labormodule für Physik, Chemie und Biologie für die Sekundarstufe kosteten jeweils 23.200 Dollar.

Auch die Anschaffung von 43 Millionen Heften, 17 Millionen Lehrbüchern und Arbeitsheften und über 3,8 Millionen Schuluniformen kostete das Land einen Millionenbetrag.

Außer den materiellen Ressourcen gilt die Aufmerksamkeit der Unterrichtsqualität, der Zahl der Lehrer und ihrer Ausbildung. Im laufenden Schuljahr haben 79 % der Lehrer einen Hochschulabschluss und es gibt 43.700 Studierende an den Universitäten der Pädagogischen Wissenschaften (UCP).

Diese Indikatoren sind noch nicht ausreichend, weshalb übergangsmäßig ein zweijähriger Kurs der Lehrerausbildung an den UCP eingeführt wurde, den Absolventen der Sekundarstufe besuchen.

Es sind noch viele wichtige Probleme zu lösen, wie zum Beispiel, die Zahl der Schüler in den Gruppen der Sekundarstufe auf 30 Schüler zu senken, um die differenzierte Betreuung jedes einzelnen zu garantieren, die Studenten für die pädagogischen Studienrichtungen zu begeistern und darauf zu lenken, und das Vorurteil in vielen Familien gegenüber technischer Berufe und den Handwerken abzubauen.

Die mehr als 260.000 Lehrer und Dozenten, über die das kubanische Bildungswesen verfügt, sind bestrebt, die Qualität des Lehr- und Erziehungsprozesses zu erhöhen, das Etat, über das der Sektor verfügt, angemessen zu nutzen und Verbrauchsmaterial zu sparen.

Dies ist der Weg, um die erreichten Kennziffern im Bildungswesen beizubehalten, das, obwohl es dem Land viel kostet, nicht auf die Taschen der Bürger geht.

 

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