Dilma und Raúl
besuchten die Hafenanlagen von Mariel
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Nach Beendung der
Investitionsvorhaben wird Mariel der wichtigste
Umschlagsplatz des kubanischen Außenhandels sein
Yaima Puig Meneses
Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Präsident des
Staats- und des Ministerrats, begleitete am 31.
Januar die Präsidentin Brasiliens, Dilma Rousseff,
zu den Hafenanlagen von Mariel. Dort erhielten sie
Erklärungen zum Stand der Investitionen und der
strategischen Bedeutung dieses zukünftigen
Container-Terminals, nicht nur für Kuba, sondern
auch für den Handel der Region.
Die Finanzierung dieses Werkes erfolgt zum Teil
durch einen von der brasilianischen Regierung
erteilten Kredit. Die Arbeiten werden von dem
brasilianischen Unternehmen COI und einem
kubanischen Bauunternehmen ausgeführt.
Wie bekannt wurde, soll ein Teil der Anlagen im
Jahr 2013 seine Arbeit aufnehmen, während die
Bauarbeiten fortgesetzt werden. Der Bau dieses
Terminals wird erlauben, dass große Schiffe von bis
zu 15 Meter Tiefgang in Kuba anlegen können, die
gegenwärtig keinen Zugang zur Rede Havannas haben.
Die Größe der Containerschiffe nimmt immer mehr zu,
da die Schifffahrtsunternehmen mit den größeren
Frachtmöglichkeiten die Frachtkosten senken können.
Nachdem sie die Informationen erhielten, begaben
sich Dilma und Raúl zu dem Bereich, wo der Kai
gebaut wird. Sie beobachteten die Arbeiten des
Eintreibens von Pfählen, die die Struktur tragen
werden, sowie Ausbaggerarbeiten in der Bucht.