Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

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Havanna, 2. Februar 2012

 

Brasilien hebt seine Beziehungen
zu Kuba hervor

Laura Bécquer Paseiro

Die Präsidentin Brasiliens, Dilma Rousseff, ehrte am zweiten Tag ihres offiziellen Besuchs in Kuba den Nationalhelden José Martí. Die Staatschefin legte am Fuße des Denkmals auf dem Platz der Revolution der Hauptstadt ein Blumengebinde nieder. Sie wurde von dem kubanischen Vizeminister für Auswärtige Beziehungen, Rogelio Sierra, begleitet.

Präsidentin Dilma Rousseff ehrte José Martí auf dem Platz der Revolution. Fotos: Jorge Luis González
Präsidentin Dilma Rousseff ehrte
José Martí auf dem Platz der Revolution.
Fotos: Jorge Luis González
 

Der Presse gegenüber betonte sie, dass die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, insbesondere im wirtschaftlichen, "die beste Form ist, die Brasilien hat, um die Kuba von den USA auferlegte Blockade zu bekämpfen".

Sie lehnte jene Politik ab, die „keine Nutzen bringt", und erklärte, dass ihre Regierung sich verpflichtet habe, den Prozess der wirtschaftlichen Aktualisierung, den Kuba durchführt, zu unterstützen.

Rousseff hob hervor, dass Brasilien „über mehrere Finanzierungsprogramme, einschließlich für technische Ausrüstungen für die Nahrungsmittelproduktion", an verschiedenen Initiativen der Insel teilnimmt.

Die Staatschefin des südamerikanischen Riesens erwähnte auch den Beitrag Brasiliens zum Bau des Hafens von Mariel, westlich der Hauptstadt, eine Zusammenarbeit, die sie als strategisch bezeichnete.

Sie sprach von diesem Projekt als einem notwendigen Logistiksystem für den kubanischen Warenexport, das zur Entwicklung der nationalen Wirtschaft beitragen werde; und nannte diese Aktionen Teil der von ihrem Land entworfene Politik der Zusammenarbeit, um „den Entwicklungsprozessen Kubas zu helfen".

Ihre Pflicht als Präsidentin sei es, diese Position zu vertreten, die „die wachsende und anerkannte wirtschaftliche Stärke Brasiliens zeigt und fördert".

DIE WELT MUSS SICH ENGAGIEREN

Rousseff legte Nachdruck auf die Verpflichtung gegenüber der lateinamerikanischen und karibischen Region, wo es, mehr als in anderen Teilen der Welt, unentbehrlich sei, eine Politik der Zusammenarbeit zu führen, die den gemeinsamen Interessen entspreche. In diesem Sinne bezeichnete sie die Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (CELAC) als „einen der wichtigsten Räume der Region". Zum Thema der Menschenrechte befragt, erklärte Rousseff, dass sie die Angelegenheit von einer „multilateralen Perspektive" aus betrachte. Auf jeden Fall „werden wir beginnen, über Menschenrechte in Brasilien zu reden, werden wir über Menschenrechte in den Vereinigten Staaten reden, bezüglich Guantánamo (das Gefangenenlager im illegale Militärstützpunkt), wir werden beginnen, über Menschenrechte an allen Orten zu reden", äußerte sie.

Sie sprach davon, dass die Welt sich allgemein engagieren müsse. Man könne nicht die Menschenrechte zu einer politischen Kampfwaffe machen, die Welt müsse sich bewusst werden, dass alle Länder ihre Verantwortung übernehmen müssen.

Der erste offizielle Besuch von Dilma Rousseff in Kuba ist ein weiteres Beispiel der brüderlichen Beziehung zwischen unseren beiden Ländern. Er bestätigte die Fortschritte in der Zusammenarbeit im Kontext der Vertiefung der lateinamerikanischen und karibischen Integration.
 

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