Kolloquium ruft zu
verstärkten Aktionen für die Cuban Five auf
Leonardo Pupo Pupo
HOLGUÍN,
(AIN). Die Delegierten aus über 50 Ländern, die am
7. Internationalen Kolloquium für die Freilassung
der Fünf Kubanischen Helden teilnahmen, riefen dazu
auf, die Aktionen für diese Friedenskämpfer in der
ganzen Welt zu verstärken.
In der Abschlusserklärung des Treffens, das in
der Provinzhauptstadt Holguín, im Osten Kubas,
stattfand, sprachen sich die über 300 Teilnehmer für
einen Kampftag der permanenten Anklage und die
Mobilisierung verschiedener Sektoren aus.
Im Einzelnen wird in der Mitteilung angeregt,
unter Teilnahme von Juristen, Akademikern und
Studenten und mit Hilfe der Kommunikationsmedien die
positiven Erfahrungen zu verallgemeinern und zu
systematisieren und den Einsatz für den Frieden
hervorzuheben.
Konferenzen mit US-amerikanischen Intellektuellen
und Vertretern des Defense of Humanity Network
durchzuführen, auf öffentlichen Plätzen und Parks
Dokumentarfilme und Videos über den Fall der fünf
Kubaner und den Terrorismus gegen Kuba zu zeigen,
sind weitere Vereinbarungen der Abschlusserklärung
des Treffens.
Die Delegierten rufen dazu auf, Schilder und
Plakatwände mit Information zu den Fünf aufzustellen,
Kundgebungen vor dem Weißen Haus, dem
Justizministerium, dem Obersten Gericht und anderen
Orten mit großem Menschenzustrom durchzuführen.
Weitere Initiativen, zu denen die Teilnehmer des
7. Kolloquiums aufrufen, sind eine weltweite massive
Brief-Kampagne an den US-Präsidenten Barack Obama
und die Einbeziehung religiöser Institutionen in-
und außerhalb der USA in die Aktivitäten.
Seit 2005 ist Holguín jedes Jahr Austragungsort
der Solidaritätsveranstaltung, die sich für René
González, Ramón Labañino, Gerardo Hernández, Antonio
Guerrero und Fernando González einsetzt, die für die
Sicherheit ihres Volkes wachten.
DieFünf, oder die Cuban Five,, wie man sie
weltweit kennt, wurden 1998 in den USA festgenommen
und zu ungerechten Freiheitsstrafen verurteilt, weil
sie in Florida ansässige terroristische
Organisationen – wie Cuban-American National
Foundation, Brothers to the Rescue und Alpha 66,
unter anderen – überwacht hatten.
Vier von ihnen sind nach 13 Jahren ungerechter
Haft immer noch in US-Gefängnissen, während René,
der seine Gefängnisstrafe verbüßt hat, eine
zusätzliche Strafe aufgebürdet wurde, nämlich drei
Jahre lang in „überwachter Freiheit" in den USA zu
verbleiben.
- MIAMI
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