Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

K U B A

Havanna, 24. November  2011

 

Kolloquium ruft zu verstärkten Aktionen für die Cuban Five auf

Leonardo Pupo Pupo

HOLGUÍN, (AIN). Die Delegierten aus über 50 Ländern, die am 7. Internationalen Kolloquium für die Freilassung der Fünf Kubanischen Helden teilnahmen, riefen dazu auf, die Aktionen für diese Friedenskämpfer in der ganzen Welt zu verstärken.

In der Abschlusserklärung des Treffens, das in der Provinzhauptstadt Holguín, im Osten Kubas, stattfand, sprachen sich die über 300 Teilnehmer für einen Kampftag der permanenten Anklage und die Mobilisierung verschiedener Sektoren aus.

Im Einzelnen wird in der Mitteilung angeregt, unter Teilnahme von Juristen, Akademikern und Studenten und mit Hilfe der Kommunikationsmedien die positiven Erfahrungen zu verallgemeinern und zu systematisieren und den Einsatz für den Frieden hervorzuheben.

Konferenzen mit US-amerikanischen Intellektuellen und Vertretern des Defense of Humanity Network durchzuführen, auf öffentlichen Plätzen und Parks Dokumentarfilme und Videos über den Fall der fünf Kubaner und den Terrorismus gegen Kuba zu zeigen, sind weitere Vereinbarungen der Abschlusserklärung des Treffens.

Die Delegierten rufen dazu auf, Schilder und Plakatwände mit Information zu den Fünf aufzustellen, Kundgebungen vor dem Weißen Haus, dem Justizministerium, dem Obersten Gericht und anderen Orten mit großem Menschenzustrom durchzuführen.

Weitere Initiativen, zu denen die Teilnehmer des 7. Kolloquiums aufrufen, sind eine weltweite massive Brief-Kampagne an den US-Präsidenten Barack Obama und die Einbeziehung religiöser Institutionen in- und außerhalb der USA in die Aktivitäten.

Seit 2005 ist Holguín jedes Jahr Austragungsort der Solidaritätsveranstaltung, die sich für René González, Ramón Labañino, Gerardo Hernández, Antonio Guerrero und Fernando González einsetzt, die für die Sicherheit ihres Volkes wachten.

DieFünf, oder die Cuban Five,, wie man sie weltweit kennt, wurden 1998 in den USA festgenommen und zu ungerechten Freiheitsstrafen verurteilt, weil sie in Florida ansässige terroristische Organisationen – wie Cuban-American National Foundation, Brothers to the Rescue und Alpha 66, unter anderen – überwacht hatten.

Vier von ihnen sind nach 13 Jahren ungerechter Haft immer noch in US-Gefängnissen, während René, der seine Gefängnisstrafe verbüßt hat, eine zusätzliche Strafe aufgebürdet wurde, nämlich drei Jahre lang in „überwachter Freiheit" in den USA zu verbleiben.

- MIAMI 5 
 

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