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Obama kann und sollte das
Unrecht gegen die fünf Patrioten wieder gutmachen
Germán Veloz Placencia
HOLGUÍN.— US-Präsident
Barack Obama sollte die sofortige und bedingungslose
Freilassung der kubanischen Antiterroristen, die
ungerechterweise in Gefängnissen jenes Landes
ausharren, anordnen, bekräftigte Ricardo Alarcón de
Quesada, Präsident der Nationalversammlung der
Poder Popular, in einer Botschaft an die 300
Teilnehmer am VI. Internationalen Kolloquium für die
Freilassung der Cuban Five und gegen den Terrorismus.
Diese
Forderung muss ihn Tag und Nacht verfolgen,
unaufhaltsam, unermüdlich, betonte Alarcón in der
Mitteilung, in der er anerkennt, dass die wachsende
Welle der Solidarität das Bewusstsein des US-Staatschefs
beeinflussen und ihn zwingen kann, das Unrecht zu
korrigieren.
Dass die geständigen
Verbrecher Posada Carriles und Orlando Bosch frei
durch die Straßen von Miami laufen oder Ehrungen von
örtlichen Behörden erhalten, zeugt davon, dass es
dort eine Unterstützung des Terrorismus gibt und
dass Kuba weiter Ziel von Terrordrohungen ist,
klagte er an.
Am ersten Tag der
Veranstaltung, die sich bis zum Sonntag erstrecken
wird, erörterten die Delegierten die zugunsten der
fünf Patrioten durchgeführten Aktionen und
bestätigten den Willen, die Verbreitung der Wahrheit
noch zu verstärken, damit sich noch mehr Menschen
dieser Sache anschließen.
Zu den Rednern gehörte
Gloria la Riva, Präsidentin des Nationalen Komitees
der USA für die Cuban Five. Sie sprach von der noch
laufenden Untersuchung, die der Welt mit
ausreichenden Argumenten beweisen kann, dass die
Journalisten, die den meisten negativen Einfluss in
dem Fall ausübten, von Bundes-Institutionen bezahlte
Agenten waren.
Angehörige der gefangenen
Patrioten, unter ihnen Mirtha Rodríguez, die Mutter
von Antonio Guerrero, Irma Sehwerert, die Mutter von
René González, sowie Elizabet Palmeiro, die Ehefrau
von Ramón Labañino, übermittelten ihre Dankbarkeit
für die geleistete Unterstützung.
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