Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

K U B A

Havanna, 16. Februar 2012

 

Kuba wäre bereit, von seinem traditionellen Standpunkt der Wahrheitsliebe aus am so genannten Gipfel der Amerikas teilzunehmen
• In Havanna tagte die 8. Versammlung des Politischen Rates der ALBA

Aida Calviac Mora

Angesichts einer respektvollen Anfrage der kolumbianischen Regierung erklärte Kuba, dass es im Falle einer Einladung am so genannten Gipfel der Amerikas teilnehmen würde, ausgehend von seinen Positionen der Wahrheitsliebe und seiner traditionellen Außenpolitik der Prinzipien. Dies erklärte Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla am Mittwoch auf der 8. Versammlung des Politischen Rates der ALBA, einer außerordentlichen Tagung, die im Hotel Occidental Miramar der kubanischen Hauptstadt stattfand.


Moment, in dem der kubanische Außenminister das Wort ergriff.
 


Der Venezolaner Rodolfo Sanz wurde zum Generalsekretär der ALBA ernannt.

Der Außenminister erinnerte daran, dass dieses Gipfeltreffen 1994 vom ehemaligen Präsidenten Clinton als politische Plattform für die wirtschaftliche Annexion Lateinamerikas und der Karibik ins Leben gerufen wurde. „Es kann kein Gipfel ganz Amerikas sein, solange Kuba unbegründeterweise und ungerechterweise ausgeschlossen wird", hob er hervor.

Dessen ungeachtet wiederholte er, dass Kuba „nicht in die OAS zurückkehren wird und keinerlei Interesse an Beziehungen zu dieser Organisation hat, die den US-Interessen der Beherrschung, Besetzung und Aggression gedient hat, um Lateinamerika und die Karibik auszuplündern".

An dem Treffen nahmen die Außenminister und hohen Vertreter der acht Länder des Regionalblocks teil: Venezuela, Bolivien, Nicaragua, Ecuador, Dominica, St. Vincent und die Grenadinen, Antigua und Barbuda sowie Kuba, außerdem Vertreter aus St. Lucia und Suriname als Sondergäste.

Auf der Sitzung wurde der Venezolaner Rodolfo Sanz zum Generalsekretär der ALBA ernannt. Dies ist Teil der Maßnahmen, die am 4. und 5. Februar in Caracas getroffen wurden, um dem Block größere politische Kapazität in der Erfüllung der Pläne und Aufgaben zu verleihen.

Im Verlauf der Bolivarianischen Revolution hatte der Jurist, Diplomat und Politiker folgende Ämter inne: gewählter Abgeordneter für den Bundesstaat Miranda im Jahr 1999, stellvertretender Außenminister für Lateinamerika und die Karibik, Minister für Grundstoffindustrie und Bergbau, sowie Botschafter Venezuelas in Ecuador.

Die Leiter der anwesenden Delegationen betonten die von der ALBA erreichte politische Reife in ihrem Bestreben, einen Raum der Souveränität zu errichten, und legten Aktionen für die kommenden Monate fest.

Sie vereinbarten, dass der Politische Rat das nächste Mal am 2. und 3. März in Jacmel zusammentritt, um ausgehend von den in Caracas unter Teilnahme des Präsidenten Michelle Martelly unterzeichneten Vereinbarungen zur Entwicklung eines Mechanismus ALBA-Haiti beizutragen. Dies ist Ausdruck der großen Verantwortung und der besonderen Rolle Lateinamerikas und der Karibik in der weltweiten Mobilisierung von Ressourcen für die Entwicklung und den Wiederaufbau dieses Bruderlandes.
 

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