"Die
Mauer des Schweigens zu durchbrechen, die Gerardo,
Fernando, Antonio, Ramón und René wie eine
zusätzliche Strafe belastet, ist eine Aufgabe der
Jugend", stellte Ricardo Alarcón de Quesada,
Präsident der Nationalversammlung der Volksmacht,
fest, als er auf der Eröffnungsveranstaltung des 3.
Internationalen Jugendtreffens der Solidarität mit
den Fünf das Wort ergriff.
Nur
die Jugend kann diese Aufgabe ausführen, denn es ist
ein Kampf, der Energie und Kreativität erfordert,
losgelöst von Oberflächlichkeit und Schematismus,
mit Liebe und Engagement, schloss das Mitglied des
Politbüros ab.
"Unsere Fünf Genossen existieren nicht für die
großen Gesellschaften, die die sogenannten Medien
der Information kontrollieren. Sie haben eine Mauer
rund um den Fall errichtet, die es praktisch
unmöglich macht, die Wahrheit kennen zu lernen, die
sie verkörpern", versicherte der Präsident des
kubanischen Parlaments.
"Wir müssen direkt auf die großen
Mediengesellschaften eindringen, indem wir ständig
ihre komplizenhafte Zensur anprangern und unter
Nutzung der wenigen Schlupflöcher, die sie bieten",
stellte er fest.
Alarcón rief die Anwesenden dazu auf, mit
Intelligenz und Verwegenheit die neuen
Kommunikationstechnologien zu nutzen, ohne die
unersetzlichen Methoden der direkten politischen
Arbeit von Mensch zu Mensch außer Acht zu lassen.
"Die Fünf begingen kein anderes Vergehen, als
gegen den Terrorismus zu kämpfen. Die Beweise, über
die sie verfügen, sind unwiderlegbar, ausreichend,
um jedermann von ihrer vollkommenen Unschuld zu
überzeugen, deshalb verhindern es die von Washington
kontrollierten Medien, sie kennenzulernen", fügte er
hinzu.
Liudmila Álamo Dueñas, Erste Sekretärin des
Kommunistischen Jugendverbandes, bezeichnete das
Treffen als einen entschiedenen Beweis der
Unterstützung, die diese edle Sache in allen
Regionen des Planeten erfährt.
Das Mitglied des Staatsrates erläuterte
erläuterte außerdem, dass sich zu ihm "unter Opfern
und Umgehung von Hindernissen", 180 Menschen des
guten Willens aus 33 Ländern sowie Vertreter von
Jugendorganisationen, Studenten - und sozialen
Bewegungen eingefunden haben.
Der Sitzungstag wurde auch durch das Treffen
zwischen den Teilnehmern und den Familienangehörigen
der Fünf bestimmt, auf dem diese ihre tiefe
Dankbarkeit und Hoffnung ausdrückten, dass der Kampf
um die Sache mit der Hilfe der Jugend fortgeführt
wird.
Der älteste Sohn von Antonio Guerrero verlas eine
Dankesbotschaft, die sein Vater im Namen seiner
Genossen geschickt hatte.