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Kuba unterstreicht in der UNO erneut
das Recht Puerto Ricos auf Unabhängigkeit
VEREINTE NATIONEN, 18. Juni — Kuba begrüßte heute
die zum dreizehnten aufeinanderfolgenden Mal
erfolgte jährliche Billigung einer Resolution des
Komitees für Entkolonisierung der UNO, die erneut
das unauslöschliche Recht Puerto Ricos auf
Selbstbestimmung und Unabhängigkeit versichert.
Das Dokument wurde dieser Instanz von Oscar González
León, wechselnder Ständiger Vertreter Kubas vor den
Vereinten Nationen, vorgelegt und von Bolivien,
Ecuador, Nicaragua und Venezuela gefördert.
Der kubanische Diplomat hob hervor, dass das Komitee
den Aufruf diesmal mit Unterstützung aller
Mitglieder des Korps guthieß. Außerdem zählte er auf
die Unterstützung der 120 Staaten der Bewegung der
Blockfreien Staaten mittels einer Erklärung, die auf
der Sitzung am Montag verlesen wurde.
González León erinnerte an die identischen Wurzeln
Kubas und Puerto Ricos und unterstrich die
historische und unumgängliche Verpflichtung, die
beide Inseln im Kampf für die Unabhängigkeit Puerto
Ricos eint.
Er versicherte, dass 114 Jahre Kolonialherrschaft
nicht erreicht haben, dem Volk von Puerto Rico seine
Kultur, seine Identität und sein Nationalgefühl zu
nehmen. Dies beweist die unnachgiebige und tief
verwurzelte Berufung zur Unabhängigkeit dieser
lateinamerikanischen und karibischen Insel.
Die Billigung des Textes wurde im Namen der Bewegung
der Blockfreien Staaten auch durch die Delegationen
von Nicaragua, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Iran,
Syrien und Ägypten begrüßt.
GEGEN DIE VERSUCHE, DIE SOUVERÄNITÄT SYRIENS ZU
UNTERGRABEN
GENF, 18. Juni — Kuba wiederholte heute im
UNO-Menschenrechtsrat seine Ablehnung angesichts
jeglichen Versuchs, die Unabhängigkeit, Souveränität
und territoriale Integrität Syriens zu untergraben,
berichtet PL.
„Wir verurteilen die Absichten, dem syrischen Volk
einen Regimewechsel aufzuzwingen, und machen auf die
Aktionen aufmerksam, die auf die Schaffung von
Vorwänden gerichtet sind, um eine Aggression zu
rechtfertigen“, sagte Rodolfo Reyes, kubanischer
Botschafter vor den Vereinten Nationen, in Genf.
Bei seiner Wortmeldung in der allgemeinen Aussprache
mit der Hohen Beauftragten für Menschenrechte,
Navanethem Pillay, bestätigte Reyes, dass es dem
syrischen Volk zukommt, gemeinsam mit seiner
Regierung die Wege und Mittel zu bestimmen, um dem
Willen des Volkes zu entsprechen, und diesen
auszuführen.
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