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USA belegen französisches Schifffahrtsunternehmen
mit einer Geldstrafe wegen Service für Kuba
WASHINGTON. — Die USA belegte das französische
Schifffahrtsunternehmen CMA CGM mit einer Geldstrafe
von 374.400 Dollar, weil es Kuba Service geleistet
hat, teilte heute die US-Exportkontrollbehörde
(OFAC) mit.
Diese Behörde des US-Finanzministeriums klagte die
französische Firma an, dessen Regelungen über Kuba
zu verletzen.
CMA CGM ist das weltweit drittgrößte
Containertransportunternehmen und die angewandte
Maßnahme ist ein weiterer Beweis für die
Wirtschaftsblockade Washingtons gegen Kuba, deren
Schäden 751 Milliarden Dollar übertreffen.
Wie aus dem Bulletin der OFAC hervorgeht, klagte die
US-Regierung die Tochtergesellschaft von CMA CGM mit
Sitz in Norfolk, Virginia, an, nachdem sie Zahlungen
für die Ermöglichung von Sendungen nach Kuba
akzeptiert hatte. Sie wurde ebenfalls beschuldigt,
Regelungen des US-Finanzministeriums über den Iran
und den Sudan zu verletzen.
Die OFAC erwähnte in ihrem Bulletin, dass einige der
von dem Unternehmen nach Kuba und in den Iran
beförderten Waren als landwirtschaftliche Produkte
und Medikamente klassifiziert werden könnten.
(PL)
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