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Verurteilter Drogenhändel empfängt
Romney in
Miami
Der republikanische
Präsidentschaftskandidat
Mitt Romney hat in Miami
eine Wahlkampfveranstaltung in einem
Restaurant
abgehalten, dessen
Besitzer, Ronald Bermudez,
wegen Kokainhandels verurteilt
worden war, berichteten lokale Medien. Romney
trat im „El Palacio de los Jugos“
von Bermudez auf. Er war in
Begleitung von Führern
der Republikanischen Partei
in Florida, unter ihnen
Senator Mark
Rubio und
die Kongressabgeordneten Ileana
Ros-Lehtinen und Mario
Diaz-Balart, die
für ihre
extremen Positionen
gegenüber Kuba bekannt
sind. Zugegen war
auch der
ehemalige republikanische
Abgeordnete Lincoln
Diaz-Balart, ein weiterer berüchtigter
Vertreter antikubanischer
Gesinnung in der politischen Arena
Miamis.
Gerichtsakten zeigen auf, dass
Bermudez
einer von zwölf
Drogenschmugglern war, die 1997 vor Gericht
standen, nachdem die Polizei 1.300
Kilogramm Kokain in Häfen
Floridas beschlagnahmt
hatte. Er wurde 1999
für schuldig erklärt und verbüßte
eine dreijährige Haftstrafe in einem Bundesgefängnis.
Laut The
Miami Herald
hat Bermudez aus diesem
Grund kein Stimmrecht
in Florida, es sei denn,
der Gouverneur oder das Kabinett
sprächen ihm das Recht wieder zu.
Romney
besuchte am Dienstag den Bundesstaat
Florida, der als eines
der wichtigsten
Gebiete
für die Präsidentschaftswahlen am
6. November gilt. (PL)
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